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Energieeffizient Sanieren - Kredit

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Energieeffizient Sanieren – Kredit

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt Investitionen zur CO 2-Minderung und Energieeinsparung bei bestehenden Wohngebäuden einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.
Gefördert werden
Einzelmaßnahmen,
Maßnahmenpakete im Rahmen des Anreizprogramms Energieeffizienz sowie
die Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus.
Privatpersonen, die für die Finanzierung keinen Kredit aufnehmen, steht alternativ die Variante Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind
Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen sowie
Ersterwerber von neu sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen innerhalb von zwölf Monaten nach Bauabnahme.

Voraussetzungen

Für das Wohngebäude muss vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet worden sein.
Als Einzelmaßnahmen werden gefördert:
Wärmedämmung von Wänden,
Wärmedämmung von Dachflächen,
Wärmedämmung von Geschossdecken,
Erneuerung der Fenster und Außentüren,
Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage,
Erneuerung der Heizungsanlage,
Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind oder um
Als Maßnahmenpakete im Rahmen des „Anreizprogramms Energieeffizienz“ werden gefördert:
Heizungspaket, bestehend aus mindestens der Erneuerung der Heizungsanlage und der darauf abgestimmten Optimierung der Wärmeverteilung,
Lüftungspaket, bestehend aus der Erneuerung oder dem erstmaligem Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung in Verbindung mit mindestens einer förderfähigen Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle.
Der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses wird durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Einbindung erneuerbarer Energien erreicht.
Die technischen Anforderungen (vgl. Anlage) sind zu erfüllen.
Mit der Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens bis zur Bestätigung nach Durchführung ist ein Sachverständiger zu beauftragen.
Der Sachverständige muss ein in der Expertenliste für Förderprogramme des Bundes unter http://www.energie-effizienz-experten.de geführter Sachverständiger sein.
Der Sachverständige muss wirtschaftlich unabhängig beauftragt werden. Er darf weder in einem Inhaber-, Gesellschafts- oder Beschäftigungsverhältnis zu den bauausführenden Unternehmen oder Lieferanten stehen, noch Lieferungen oder Leistungen vermitteln.
Die Maßnahmen müssen durch ein Fachunternehmen des Bauhandwerks durchgeführt werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als zinsgünstiges Darlehen gewährt.
Die Höhe des Darlehens beträgt bis zu 100% der Investitionskosten, maximal
50.000 EUR pro Wohneinheit bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen einschließlich der Heizungs- und Lüftungspakete im „Anreizprogramm Energieeffizienz“ und
100.000 EUR pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus.
Nach Abschluss des Vorhabens wird ein im Kreditvertrag zugesagter Tilgungszuschuss auf den valutierenden Kreditbetrag gewährt. Die aktuelle Höhe des jeweiligen Tilgungszuschusses für das geförderte energetische Niveau finden Sie im Internet.
Zinssatz und Tilgungszuschuss: siehe aktuelle Konditionen
Für eine energetische Fachplanung und Baubegleitung durch einen Sachverständigen kann ein Zuschuss im Rahmen des Programms Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung direkt bei der KfW beantragt werden.

Antragsverfahren

Der Kreditantrag kann auf dem bei den Kreditinstituten vorrätigen Formular bei jeder Bank oder Sparkasse gestellt werden. Diese leitet den Antrag an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
weiter.
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand Juli 2016; Anlage „Technische Mindestanforderungen“, Stand April 2016; KfW-Information vom 3. März 2016.

Wichtige Hinweise

Seit dem 1. April 2016 fördert die KfW auch für Neubauvorhaben energetische Planungs- und Baubegleitungsmaßnahmen. Daher wurde das Programm umbenannt in Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung. 05.04.16
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, z.B. Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen. 03.03.16
Die Förderung von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ist zudem im KfW-Programm Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit auch in Kombination mit dem Marktanreizprogramm möglich. 03.03.16

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

Aktuelle Konditionen
Aktuelle Zinssätze der Kreditprogramme der KfW

KfW Bankengruppe - Elektronische Formularsammlung
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