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Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (InnoTop) - ISB-Programme InnoTop und InnoStart

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenoffen)
Fördergebiet: Rheinland-Pfalz
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderungsprogramm (InnoTop) – ISB-Programme InnoTop und InnoStart

Ziel und Gegenstand

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt Unternehmen bei der Durchführung von FuE-Vorhaben mit einer anspruchsvollen Innovationshöhe und einem erheblichen Realisierungsrisiko.
Gefördert werden
die Vergabe von Tätigkeiten der industriellen Forschung und/oder experimentellen Entwicklung an Hochschulen oder Forschungseinrichtungen (ISB-Programm InnoStart),
Studien zur Analyse und Bewertung des Potenzials und der Erfolgsaussichten von FuE-Vorhaben (ISB-Programm InnoTop, Modul Durchführbarkeitsstudien) sowie
Vorhaben der industriellen Forschung und/oder experimentellen Entwicklung, die neue, wesentlich geänderte oder wesentlich verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zum Ziel haben (ISB-Programm InnoTop, Modul FuE-Vorhaben).
Ziel ist es, das mit den FuE-Vorhaben verbundene überdurchschnittlich hohe finanzielle Risiko für die Unternehmen zu mindern, sie in den gesamtwirtschaftlich notwendigen Innovationsprozess einzubeziehen und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Betriebsstätte in Rheinland-Pfalz.
Vorrangig gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen gemäß der KMU-Definition der EU.
Große Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern können bei der Umsetzung von FuE-Vorhaben bzw. Durchführbarkeitsstudien gefördert werden, wenn das Vorhaben von großer Bedeutung für das Land ist.
Große Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern können bei der Durchführung von FuE-Vorhaben gefördert werden, wenn sie innerhalb der letzten fünf Jahre keine Mittel aus rheinland-pfälzischen Technologieförderprogrammen erhalten haben, das Vorhaben eine herausragende volkswirtschaftliche Bedeutung für das Land hat und die Fördermittel nicht für kleinere Unternehmen benötigt werden.

Voraussetzungen

FuE-Aufträge an Hochschulen oder öffentliche, nicht gewinnorientierte Forschungseinrichtungen sind förderfähig, wenn der Antragsteller die umsetzungsorientierten FuE-Tätigkeiten aufgrund fehlender personeller und sächlicher Grundausstattung nicht selbst erbringen kann.
Das Vorhaben muss den Stand der Technik fortschreiben und für den Antragsteller ein erhebliches Realisierungsrisiko beinhalten.
Insbesondere bei experimenteller Entwicklung muss das Projekt im Hinblick auf die Marktgegebenheiten mittelfristig die Aussicht auf eine erfolgreiche wirtschaftliche Verwertbarkeit und eine angemessene Wertschöpfung erkennen lassen.
Das Projekt muss in einem in Rheinland-Pfalz ansässigen Betrieb des Antragstellers durchgeführt werden.
Das Vorhaben muss zur Steigerung der Leistungsfähigkeit der Wirtschaft beitragen oder hochwertige Arbeitsplätze sichern oder schaffen.
Das Unternehmen muss über die notwendige personelle, finanzielle und sächlichen Grundausstattung verfügen, um die Durchführung des FuE-Vorhabens zu gewährleisten.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion, der Fischerei und Aquakultur sowie Unternehmen, die sich überwiegend im Besitz der öffentlichen Hand befinden oder die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht Folge geleistet haben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
bei FuE-Aufträgen: 50% der förderfähigen Ausgaben, max. jedoch 12.500 EUR,
bei Durchführbarkeitsstudien: 50% der förderfähigen Ausgaben, max. jedoch 37.500 EUR; der Fördersatz kann bei mittleren Unternehmen um 10% und bei kleinen Unternehmen um 20% angehoben werden,
bei FuE-Vorhaben: in Abhängigkeit von Vorhaben und Fördernehmer bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben, max. jedoch 500.000 EUR je Einzelvorhaben.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme an die
Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Ressort 3
Holzhofstraße 4
55116 Mainz
Hotline (0 61 31) 61 72-13 33
Tel. (0 61 31) 61 72-0
Fax (0 61 31) 61 72-11 99
E-Mail: beratung@isb.rlp.de
Internet: http://www.isb.rlp.de
zu richten.

Quelle

Verwaltungsvorschrift vom 13. November 2015, Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz Nr. 11 vom 29. Dezember 2015, S. 164; geändert durch Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau vom 6. Dezember 2018, Ministerialblatt der Landesregierung von Rheinland-Pfalz Nr. 1 vom 25. Januar 2019, S. 11; Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau vom 6. Februar 2019.

Wichtige Hinweise

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau hat das Innovations- und Technologieförderprogramm (InnoTop) des Landes im Februar 2019 erweitert. Zukünftig können Forschungs- und Entwicklungsvorhaben von Unternehmen auch im Bereich Software gefördert werden. Ziel der Erweiterung ist es, die Entwicklung digitaler Lösungen von und für die Wirtschaft weiter voranzubringen. 08.02.19

Ansprechpartner

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB)
Holzhofstraße 4
55116 Mainz
Hotline (0 61 31) 61 72-13 33
Tel. (0 61 31) 61 72-0
Fax (0 61 31) 61 72-11 99
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