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Altersgerecht Umbauen

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Gesundheit & Soziales; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Privatperson; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Altersgerecht Umbauen

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt Maßnahmen zur bedarfsgerechten Verminderung von Barrieren sowie zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden unabhängig von Alter und jeglicher Einschränkung der Nutzer.
Gefördert werden Einzelmaßnahmen in den Förderbereichen
Wege zu Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen,
Eingangsbereich und Wohnungszugang,
Vertikale Erschließung/Überwindung von Niveauunterschieden,
Anpassung der Raumgeometrie,
Maßnahmen an Sanitärräumen,
Sicherheit, Orientierung und Kommunikation,
Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
sowie
Maßnahmen zur Erreichung des Standards „Altersgerechtes Haus“ und
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz.
Privatpersonen, die für die Finanzierung keinen Kredit aufnehmen, steht alternativ die Variante Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten oder vermieteten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen sowie Ersterwerber von neu barrierereduzierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme.

Voraussetzungen

Es muss sich um Maßnahmen an Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen handeln.
Die Maßnahmen müssen die technischen Anforderungen (siehe Anlage) erfüllen und sind durch Fachunternehmen durchzuführen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenwohnheime, die unter den Anwendungsbereich des Heimgesetzes oder unter entsprechende Vorschriften nach den Heimregelungen der Länder fallen.
Umschuldungen und Nachfinanzierungen abgeschlossener Vorhaben werden nicht mitfinanziert.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines zinsgünstigen Darlehens.
Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100% der förderfähigen Kosten, maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen

Antragsverfahren

Der Kreditantrag kann vor Beginn der zu fördernden Maßnahme auf dem bei den Kreditinstituten vorrätigen Formular bei jeder Bank oder Sparkasse gestellt werden. Diese leitet den Antrag an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
weiter.
Förderanträge können auch über die elektronische Formularsammlung der KfW ausgefüllt werden. Die ausgedruckten Formulare werden nach der Prüfung durch die Hausbank bei der KfW eingereicht.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand April 2016; KfW-Information vom 20. November 2015; Pressemitteilung der KfW vom 3. Januar 2017.

Wichtige Hinweise

Seit dem 1. Januar 2017 können wieder Zuschüsse im Programm Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss für Maßnahmen zum Einbruchschutz und zur Barrierereduzierung bei der KfW beantragt werden. Zudem hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Zuschüsse für den Einbruchschutz auf 50 Mio. EUR (von 10 Mio. EUR) erhöht und für die Barrierereduzierung auf 75 Mio. EUR (49 Mio. EUR) für das Jahr 2017. 03.01.17
Seit dem 1. April 2016 können private Eigentümer und Mieter auch Kredite zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche bei der KfW in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat die KfW die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierereduzierung sowie das Erreichen des Standards „Altersgerechtes Haus“ erhöht. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind frei kombinierbar. Für die Einbruchschutzmaßnahmen stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) von 2015 bis 2017 jährlich 10 Mio. EUR zur Verfügung. 04.03.16
Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung von Barrieren sowie zum alters- und familiengerechten Umbau der kommunalen Infrastruktur fördert die KfW mit den Programmen 11.09.12
Eine Kombination der KfW-Darlehen mit anderen Fördermitteln (z.B. Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist zulässig, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt.

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

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Aktuelle Zinssätze der Kreditprogramme der KfW

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