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Agrarumwelt-, Klima- und Tierschutzmaßnahmen (AUM)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Landwirtschaft & Ländliche Entwicklung
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Agrarumwelt-, Klima- und Tierschutzmaßnahmen (AUM)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert Agrarumweltmaßnahmen zur nachhaltigen umweltgerechten Bewirtschaftung der Kulturlandschaft im Rahmen des Kulturlandschaftsprogramms (KULAP) und des Vertragsnaturschutzprogramms inklusive Erschwernisausgleich (VNP).
Unterstützt werden gesamtbetriebs-, betriebszweig-, einzelflächen- und tierbezogene Maßnahmen
zur Umstellung bzw. Beibehaltung der Bewirtschaftung des gesamten Betriebes nach den Kriterien des ökologischen Landbaus,
zum Klima-, Boden- und Wasserschutz,
zur Förderung der Biodiversität,
zur Sicherung und Entwicklung ökologisch wertvoller Lebensräume und der Lebensgrundlagen wildlebender Tierarten und wildwachsender Pflanzenarten,
zum Erhalt von historischen Kulturlandschaften sowie Landschaftsteilen von besonders charakteristischer Eigenart.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind je nach Vorhaben Inhaber von landwirtschaftlichen Betrieben mit Hofstelle, die eine landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) von mindestens 3 ha selbst bewirtschaften, Gartenbau- und Sonderkulturbetriebe auch unter 3 ha LF, Weinbaubetriebe, Alm- und Weidegenossenschaften sowie Landschaftspflegeverbände.
Bei VNP-Maßnahmen sind darüber hinaus je nach Vorhaben antragsberechtigt: Landwirte, Zusammenschlüsse von Landwirten, sonstige Landbewirtschafter einschließlich Jagdgenossenschaften sowie anerkannte Naturschutzvereine, die mindestens 0,3 ha landwirtschaftlich nutzbare Fläche bewirtschaften, Bewirtschafter von Teichen einschließlich deren Zusammenschlüsse (einschließlich Jagdgenossenschaften, anerkannte Naturschutzvereine, Landschaftspflegeverbände sowie andere Verbände/Vereine).

Voraussetzungen

Bei flächenbezogenen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen müssen die Flächen in Bayern liegen.
Der Bewilligungs- und Verpflichtungszeitraum beginnt unabhängig vom Tag der Antragstellung stets am 1. Januar des ersten Verpflichtungsjahres und endet grundsätzlich zum 31. Dezember des letzten Verpflichtungsjahres. Bei flächenbezogenen Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen umfasst er fünf Kalenderjahre.
Einzelne Maßnahmen innerhalb des KULAP bzw. VNP können teilweise und unter bestimmten Voraussetzungen miteinander kombiniert werden.
Darüber hinaus gelten weitere programmspezifische Voraussetzungen.
Von der Förderung sind öffentlich-rechtliche Gebietskörperschaften wie Landkreise und Gemeinden sowie Teilnehmergemeinschaften ausgeschlossen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt je nach Vorhaben als jährliche Zahlung für den jeweiligen Bewilligungs- und Verpflichtungszeitraum oder in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung ist abhängig von der Art der Maßnahme.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung des vorgesehenen Formulars zu festgelegten Terminen beim zuständigen Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) einzureichen.
Die Anschriften sind im Internet abrufbar.

Quelle

Gemeinsame Richtlinie der Bayerischen Staatsministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) und für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) vom 2. Januar 2017; Informationen des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Stand Februar 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Ansprechpartner

zuständiges Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Internet