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BMWi-Markterschließungsprogramm

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Außenwirtschaft
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Geschäftsstelle Markterschließung für KMU; Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
BMWi-Markterschließungsprogramm

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbständige und Freie Berufe der gewerblichen Wirtschaft sowie wirtschaftsnahe Dienstleister bei ihrem außenwirtschaftlichen Engagement zur Erschließung neuer Absatzmärkte.
Um deutsche Anbieter bei der internationalen Vermarktung ihres Angebots zu unterstützen, bietet das BMWi-Markterschließungsprogramm unterschiedliche Module und Maßnahmen an:
Informationsveranstaltungen: Fachbezogene Informationsveranstaltungen in Deutschland zu ausgewählten Themen, Branchen und Zielländern unter Einbeziehung deutscher und lokaler Experten.
Markterkundung: Teilnahme an fachbezogenen Geschäftsreisen und Behördenbesuchen in die jeweiligen ausgewählten Zielländer zur Vermittlung umfangreicher praxisnaher Informationen aus erster Hand zu allen, für einen künftigen Markteintritt relevanten Rahmenbedingungen und zur Netzwerkbildung mit potenziellen lokalen Geschäftspartnern.
Leistungspräsentation: Unternehmerreise mit Symposium, in der die Leistungsfähigkeit deutscher Unternehmen aus einer Branche bzw. einem Branchensegment präsentiert wird mit der Möglichkeit zum Ausbau des Netzwerks im Zielmarkt. Abgerundet wird das Format durch ein Tagungsmagazin für die Bewerbung im Zielland, eine Zielmarktanalyse, ein Briefing der Teilnehmer zum Markt sowie geeignete Objekt- und Referenzbesichtigungen.
Geschäftsanbahnung: Teilnahme an fachbezogenen Geschäftsreisen in die jeweiligen ausgewählten Zielländer zur gezielten individuellen Geschäftsanbahnung mit potenziellen Kunden, Importeuren sowie Vertriebs- und Kooperationspartnern.
Einkäuferreisen: Durchführung von fachbezogenen Geschäftsreisen von Unternehmen aus ausgewählten Zielländern und Branchen mit konkreten Einkaufsabsichten nach Deutschland zur Teilnahme an Informations- und Präsentationsveranstaltungen sowie an Unternehmens- bzw. Objektbesuchen mit dem Ziel der Anbahnung konkreter Geschäftsabschlüsse.
Informationsreisen ausländischer Multiplikatoren: Durchführung von fachbezogenen Geschäftsreisen von Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Politik, staatlicher Verwaltung oder den Medien ausgewählter Zielländer nach Deutschland zur Teilnahme an Informations- und Präsentationsveranstaltungen sowie an ausgewählten Unternehmens- bzw. Objektbesuchen mit dem Ziel der Vermittlung von relevanten Marktinformationen und der Werbung für deutsche Technologien, Produkte und Dienstleistungen.
Pilotprojekte: Weiterhin können ausgewählte Einzelmaßnahmen mit Pilotcharakter zur Etablierung neuer Initiativen, Module und Formate bei der Erschließung neuer Absatzmärkte auf Antrag gefördert werden.
Von der Förderung ausgenommen sind die Bereiche Erneuerbare Energien, Energieeffizienztechnologien, Fischerei und Aquakultur, Primärerzeugung sowie Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, für die andere Fördermaßnahmen bestehen.

Antragsberechtigte

Zielgruppe sind KMU, Selbständige und Angehörige der Freien Berufe der gewerblichen Wirtschaft und wirtschaftsnahen Dienstleistungen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland.
Die Unternehmen müssen unabhängig sein, weniger als 500 Beschäftigte und weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz aufweisen.
Sollte eine gesamte Unternehmensgruppe diese Kriterien nicht überschreiten, so können auch deren gruppenangehörige Unternehmen an den Fördermaßnahmen partizipieren. Interessierte Unternehmen, die dieser Definition nicht entsprechen, können in Einzelfällen an Maßnahmen teilnehmen, sofern sie der Zielgruppe entsprechen und anteilig die anfallenden unternehmensbezogenen Kosten erstatten.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung kommt den Unternehmen indirekt zugute und richtet sich nach der Art der jeweiligen Maßnahme. Sie erfolgt insbesondere durch:
die Vermittlung von fach- und länderbezogenen Informationen und Spezialwissen,
die Beratung der teilnehmenden Unternehmen auf der Grundlage erstellter Branchenprofile, spezifischer umfangreicher Länder-, Markt- und Brancheninformationen und -analysen,
die Identifizierung und Kontaktanbahnung von und zu potenziellen Geschäftspartnern,
die Vorbereitung und Durchführung von Geschäftstreffen in Deutschland oder im jeweiligen Zielland und
die Nachbereitung für die Teilnehmer.
Von den Teilnehmern wird je nach Art der Maßnahme ein Eigenbeitrag in Höhe von max. 30 EUR/Tag für Versorgungsleistungen bei Informationsveranstaltungen bzw. 500 bis 1.000 EUR pauschal (Module Geschäftsanbahnung, Leistungspräsentation und Markterkundung) erhoben. Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten (Nebenkosten) zu und zwischen den Gesprächsterminen bzw. den Besuchen der Delegation im jeweiligen Zielland oder in Deutschland tragen die Teilnehmer selbst.

Antragsverfahren

Das BMWi-Markterschließungsprogramm wird von der Geschäftsstelle Markterschließung für KMU beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) betreut.
Die Geschäftsstelle Markterschließung ist zuständig für die inhaltliche Aufstellung und fachliche Durchführung des jährlich aufgestellten BMWi-Markterschließungsprogramms sowie für die Qualitätssicherung. Sie unterstützt u.a. die beauftragten Projektträger fachlich bei der konzeptionellen, inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Einzelmaßnahmen und der Einbindung von deutschen und lokalen Stellen und Fachexperten. Die Geschäftsstelle vermarktet gleichzeitig das Förderprogramm und unterstützt die Projektträger bei ihrer Vermarktung der übernommenen Einzelmaßnahmen.
Das BAFA ist bei der Umsetzung des jeweiligen Jahresprogramms für das Ausschreibungsverfahren, die Vergabe von Aufträgen bzw. die Bewilligung von Zuwendungen, die administrative Abwicklung sowie die Prüfung der Abrechnung von Einzelmaßnahmen zuständig.
Die Auswahl der teilnehmenden Unternehmen erfolgt durch die beauftragten Projektträger. Auswahlkriterien sind u.a. die Marktfähigkeit der Güter, Produkte bzw. Dienstleistungen sowie die entsprechende Nachfrage im jeweiligen Zielland.
Anträge interessierter Unternehmen zur Teilnahme an den Einzelmaßnahmen können an die jeweiligen Projektträger gerichtet werden. Die jährliche Projektübersicht (Zielländer, Branchen bzw. Themen, Projektträger) kann im Internet unter http://www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die
Geschäftsstelle Markterschließung für KMU
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 99 6 15 42 91
E-Mail: markterschliessung@bmwi.bund.de
Internet: http://www.ixpos.de/markterschliessung
oder an das
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 414
Frankfurter Straße 29
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-26 70
Fax (0 61 96) 9 08-15 00
E-Mail: jochen.seifert@bafa.bund.de
Internet: http://www.bafa.de.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), Stand März 2016.

Wichtige Hinweise

Das Programm „Maßnahmen zur Erschließung von Auslandsmärkten für KMU des produzierenden Gewerbes und für Dienstleister” ist zum 1. Januar 2012 in Kraft getreten. Neben dem BMWi-Markterschließungsprogramm unterstützt das Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zudem folgende Exportinitiativen:
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.

Ansprechpartner

Geschäftsstelle Markterschließung für KMU
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel. (02 28) 99 6 15 42 91
E-Mail
Internet

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referat 414
Frankfurter Straße 29
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-26 70
Fax (0 61 96) 9 08-25 00
E-Mail
Internet