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unternehmensWert:Mensch - Förderung von Beratungsleistungen von KMU zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Beratung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: zuständige regionale Erstberatungsstelle; Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
unternehmensWert:Mensch – Förderung von Beratungsleistungen von KMU zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert Beratungs- und Unterstützungsleistungen zur Gestaltung einer mitarbeiterorientierten und zukunftsgerechten Personalpolitik insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Das Programm umfasst die Programmzweige
unternehmensWert:Mensch (uWM) mit Beratungs- und Unterstützungsleistungen in den vier zentralen Handlungsfeldern Personalführung, Chancengleichheit & Diversity, Gesundheit sowie Wissen & Kompetenz und
unternehmensWert:Mensch plus (uWM plus) mit Beratungsleistungen zur Etablierung eines betrieblichen Lern- und Experimentierraums für eine innovative Gestaltung des digitalen Wandels.
Das Programm sieht einen dreistufigen, beteiligungsorientierten Beratungsprozess vor, der sich gezielt am Bedarf der teilnehmenden Betriebe orientiert und eine Erstberatung, eine Prozessberatung und ein Ergebnisgespräch umfasst.
Ziel ist es, Unternehmen bundesweit einen flächendeckenden Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen in personalpolitischen und arbeitsorganisatorischen Handlungsfeldern zu ermöglichen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt für eine Prozessberatung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der Freien Berufe und gemeinnützige KMU gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz und Betriebsstätte in Deutschland, die seit mindestens zwei Jahren am Markt bestehen.
In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt richtet sich der Programmzweig uWM nur an Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten, in Brandenburg an Kleinstunternehmen sowie an KMU in Branchen, die nicht über die Sozialpartnerrichtlinie des Landes abgedeckt werden.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Inanspruchnahme einer Prozessberatung ist ein im Rahmen einer Erstberatung ausgestellter Beratungsscheck.
Die Prozessberatungen im Programmzweig uWM müssen
von autorisierten Prozessberatern durchgeführt werden,
zum überwiegenden Teil unter Beteiligung der betrieblichen Interessenvertretung (falls vorhanden) und eines angemessenen Anteils der Beschäftigten durchgeführt werden,
prozessorientiert sein und zur Initiierung von Veränderungsprozessen beitragen,
an den in der Erstberatung identifizierten personalpolitischen oder arbeitsorganisatorischen Veränderungsbedarf in den Handlungsfeldern des Programms anknüpfen.
Prozessberatungen im Programmzweig uWM plus müssen
von für den Programmzweig uWM autorisierten Prozessberatern durchgeführt werden, die zusätzlich eine Qualifizierung für den Programmzweig uWM plus absolviert haben.
nach Maßgabe der methodischen Vorgaben und unter Einbeziehung der Beschäftigten durchgeführt werden,
auf einen personalpolitischen oder arbeitsorganisatorischen Veränderungsbedarf bezogen sein, der im Zusammenhang mit nachvollziehbaren digitalen Transformationen innerhalb des Betriebs steht.
Das KMU muss wenigstens einen sozialversicherten Beschäftigten in Vollzeit haben.
Von der Beratungsförderung ausgeschlossen sind insbesondere:
Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung, Fischerei oder Aquakultur,
Unternehmen sowie Angehörige der Freien Berufe, die als Unternehmens- oder Wirtschaftsberater in mindestens einem Handlungsfeld des Programms tätig sind,
Unternehmen mit einer öffentlichen Beteiligung von 25% oder mehr,
Unternehmen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder gegen die eine Zwangsvollstreckung eingeleitet oder betrieben wird.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
im Programmzweig uWM für KMU ab 10 Beschäftigten 50%, für Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten 80% des pauschalierten Beraterhöchstsatzes von 1.000 EUR netto je Beratungstag für maximal zehn Beratungstage,
im Programmzweig uWM plus für alle KMU 80% des pauschalierten Beraterhöchstsatzes von 1.000 EUR netto je Beratungstag für maximal zwölf Beratungstage.
50% bzw. 20% des förderfähigen Honorars sind vom Unternehmen als Eigenanteil aufzubringen.

Antragsverfahren

KMU wenden sich an eine der regionalen Erstberatungsstellen. Die Kontaktdaten der Erstberatungsstellen können im Internet abgerufen werden.
Weiterführende Informationen: http://www.unternehmens-wert-mensch.de
Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Ic1
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin
Hotline: (0 30) 1 85 27-10 11
Tel. (0 30) 1 85 27-0
Fax (0 30) 1 85 27-18 30
E-Mail: unternehmenswertmensch@bmas.bund.de
Internet: http://www.bmas.bund.de

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 20. Juli 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 14. September 2017, B1; Meldung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 14. September 2017; Informationen des BMAS, Stand Oktober 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt zunächst bis zum 31. Juli 2020.

Wichtige Hinweise

Das Programm hat in den Jahren 2015 bis 2017 mehr als 2.700 Unternehmen erreicht. Mit über 100 Erstberatungsstellen und mehr als 1.500 autorisierten Prozessberaterinnen und Prozessberatern aus dem gesamten Bundesgebiet bietet es eine umfassende Beratung und individuelle Lösungen für KMU. 14.09.17
Das Programm ergänzt bestehende Landesinitiativen. In Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt richtet sich das Programm nur an Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten, in Brandenburg an Kleinstunternehmen sowie KMU bestimmter Branchen. Andere KMU können hier auf entsprechende Landesprogramme zugreifen.
Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Ansprechpartner

zuständige regionale Erstberatungsstelle
Internet

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)
Referat Ic1
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin
(0 30) 1 85 27-10 11
Tel. (0 30) 1 85 27-0
Fax (0 30) 1 85 27-18 30
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