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Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte (IMVR)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Existenzgründung & -festigung; Gesundheit & Soziales; Infrastruktur
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen; Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte (IMVR)

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern unterstützt innovative Konzepte, mit denen die medizinische Versorgung der bayerischen Bevölkerung flächendeckend, bedarfsgerecht, gut erreichbar und auf hohem Niveau gesichert und gestärkt werden kann.
Gefördert werden Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte
der vertragsärztlichen Versorgung im ländlichen Raum einschließlich der Delegation von Leistungen an Gesundheitsfachberufe,
der vertragsärztlichen Versorgung durch innovative Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
der interdisziplinären/sektorenübergreifenden Zusammenarbeit von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und anderen medizinischen sowie pflegerischen Leistungserbringern sowie
der qualitativ hochwertigen Patientenversorgung und Versorgungsstruktur durch Nutzen digitaler Medien.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die rechtsfähig und geschäftsfähig sind.

Voraussetzungen

Das innovative Konzept muss hinreichend Potenzial aufweisen, um dauerhaft in die Versorgung (kollektiv- oder selektivvertragliche Versorgung) und/oder in die Pflege aufgenommen zu werden.
Das Projekt muss innovativ und geeignet sein, die Versorgungsqualität und/oder die Versorgungseffizienz zu verbessern, Versorgungsdefizite zu beheben und/oder die Zusammenarbeit innerhalb und zwischen verschiedenen Versorgungsbereichen, Versorgungseinrichtungen und Berufsgruppen zu optimieren.
Das Vorhaben muss in Bayern durchgeführt werden und mit der ärztlichen Bedarfsplanung und der Krankenhausplanung in Übereinstimmung stehen.
Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse müssen auf andere bayerische Regionen übertragen werden können.
Eine unverhältnismäßige Beeinträchtigung anderer niedergelassener Vertragsärzte in der betroffenen Gemeinde oder näheren Umgebung ist auszuschließen (Wettbewerbsneutralität).
An dem Projekt ist grundsätzlich eine Krankenkasse oder Pflegekasse zu beteiligen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 50% der förderfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 500.000 EUR. Die Bagatellgrenze liegt bei 25.000 EUR.
Der Antragsteller hat einen Eigenanteil von mindestens 30% zu erbringen.

Antragsverfahren

Anträge sind unter Verwendung des Antragsformulars an die
Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Sachgebiet GE 6: Versorgungsqualität, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystemanalyse
Schweinauer Hauptstraße 80
90441 Nürnberg
Hotline: (0 91 31) 68 08-29 41
Tel. (0 91 31) 68 08-0
Fax (0 91 31) 68 08-29 05
E-Mail: foerderstelle-imv@lgl.bayern.de
Internet: http://www.lgl.bayern.de
zu stellen.
Weitere Informationen sowie das Antragsformular sind im Internet abrufbar.

Quelle

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 29. November 2017, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 12 vom 22. Dezember 2017, S. 585.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Der Freistaat Bayern hat drei Förderprogramme zum Erhalt und zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung auf dem Land aufgelegt: 05.08.14
Förderung innovativer medizinischer Versorgungskonzepte (IMVR)
Eine Kumulierung mit anderen Haushaltsmitteln des Freistaates Bayern ist ausgeschlossen.
Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe.

Ansprechpartner

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Sachgebiet GE 6: Versorgungsqualität, Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystemanalyse
Schweinauer Hauptstraße 80
90441 Nürnberg
Hotline: (0 91 31) 68 08-29 41
Tel. (0 91 31) 68 08-0
Fax (0 91 31) 68 08-29 05
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