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Förderung von individuellen beruflichen Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen (Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Aus- & Weiterbildung
Fördergebiet: Sachsen-Anhalt
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
Förderung von individuellen beruflichen Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen (Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG DIREKT)

Ziel und Gegenstand

Das Land Sachsen-Anhalt fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitische Vorhaben und Projekte.
Förderfähig sind:
individuelle berufsbezogene Weiterbildungen, die auf die Verbesserung oder Erweiterung der berufsspezifischen Kompetenzen zielen oder geeignet sind, eine allgemeine Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit oder des Zugangs zu Beschäftigung zu bewirken,
Zusatzqualifikationen für Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen sowie Schüler in schulischen Berufsausbildungsgängen an Berufsfachschulen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen mit Wohnsitz in Sachsen-Anhalt, die in einem unbefristeten oder befristeten Arbeitsverhältnis stehen, nicht arbeitslos gemeldet sind und deren monatliches Bruttogehalt weniger als 4.575 EUR beträgt, sowie Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III.
Im Fall des Erwerbs von Zusatzqualifikationen sind volljährige Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen, die ihre Ausbildungsstätte in Sachsen-Anhalt haben, und volljährige Schüler in schulischen Berufsausbildungsgängen an Berufsfachschulen in Sachsen-Anhalt antragsberechtigt.

Voraussetzungen

Für die Förderung individueller Weiterbildungen gilt:
Die Weiterbildungen können als berufsbegleitende Weiterbildungen in Teilzeit oder als Vollzeitmaßnahmen gefördert werden.
Folgende Formate sind insbesondere förderfähig: eintägige und mehrtägige Seminare oder längerfristige Weiterbildungs- und Fortbildungskurse bis zu einer Dauer von maximal vier Jahren, Supervision und Coaching sowie Weiterbildungsstudiengänge, auch in Form von Zertifikatskursen.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben der Weiterbildung müssen mindestens 1.000 EUR betragen.
Für den Erwerb von Zusazuqualifikationen gilt:
Die Zusatzqualifikationen müssen ausbildungsbegleitend durchgeführt werden und zusätzlich zu den verbindlichen Inhalten der für den Ausbildungsberuf geltenden Ausbildungsordnung oder für Schüler an Berufsfachschulen zusätzlich zu den bundes- oder landesrechtlich geregelten Ausbildungsinhalten sein.
Förderfähig sind insbesondere Lehrgänge mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten: berufsspezifische und berufsübergreifende Spezialisierungen, IT-Kompetenzen, betriebswirtschaftliche Kompetenzen, Fremdsprachen sowie sozial-kommunikative und interkulturelle Kompetenzen.
Die Zusatzqualifikationen müssen bei Bildungsträgern oder in überbetrieblichen Bildungsstätten stattfinden.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben für die Zusatzqualifikation müssen mindestens 500 Euro betragen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind selbständige Unternehmer, Angehörige der freien Berufe sowie Arbeitslose, die Leistungen der Bundesagentur für Arbeit oder der Jobcenter beziehen oder hierauf einen Anspruch haben.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt für berufliche Weiterbildungen
bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für Personen mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen unter 1.500 EUR,
bis zu 80% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für
Personen mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttoeinkommen unter 2.500 EUR,
Personen ab 45 Jahren,
befristet Beschäftigte,
Teilzeitbeschäftigte bis zu 30 Stunden wöchentlich,
geringfügig Beschäftigte, die sonst keiner weiteren abhängigen oder selbständigen Beschäftigung nachgehen,
Leiharbeitnehmer,
Berufsrückkehrer nach familienbedingter Unterbrechung der Erwerbstätigkeit,
Alleinerziehende,
Personen ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III,
Menschen mit einem anerkannten Grad einer Behinderung sowie
bis zu 60% für alle übrigen Berechtigten,
jedoch max. 25.000 EUR je Weiterbildungsvorhaben.
Die Höhe der Zuwendung für Zusatzqualifikationen während der Berufsausbildung beträgt bis zu 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben, max. jedoch 3.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind in der Regel sechs Wochen vor Projektbeginn formgebunden schriftlich oder elektronisch an die
Investitionsbank Sachsen-Anhalt
Domplatz 12
39104 Magdeburg
Hotline (08 00) 5 60 07 57
Fax (03 91) 5 89-17 54
E-Mail: beratung@ib-lsa.de
Internet: https://www.ib-sachsen-anhalt.de
zu richten.
Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie vom 10. Juli 2015, Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt Nr. 25 vom 27. Juli 2015, S. 423.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Wichtige Hinweise

Die Förderung stellt eine Ergänzung zu Zuwendungen anderer öffentlicher und privater Stellen oder zu Förderungen aufgrund anderer Bundes- oder Landesprogramme dar. Anderweitige Förderungen werden entsprechend angerechnet. Leistungen der Bundesagentur für Arbeit sind vorrangig in Anspruch zu nehmen.

Ansprechpartner

Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB)
Domplatz 12
39104 Magdeburg
Hotline (08 00) 5 60 07 57
Fax (03 91) 5 89-17 54
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