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Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Gesundheit & Soziales; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss
Aktueller Hinweis:
Aktuell werden nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert. Es ist keine Antragsstellung für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind. Die KfW geht davon aus, dass in 2018 erneut Bundesmittel bereitgestellt werden.

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden.
Gefördert werden
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz an bestehenden Wohngebäuden sowie
Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung an bestehenden Wohngebäuden und der Umbau zum „Standard Altersgerechtes Haus”.
Für alle Fördermaßnahmen steht auch die Kreditvariante im Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen als
Eigentümer oder Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder von Eigentumswohnungen in Wohnungeigentümergemeinschaften und
Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern.

Voraussetzungen

Es muss sich um Maßnahmen an Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen handeln.
Die Maßnahmen müssen die technischen Anforderungen (siehe Anlage) erfüllen und sind durch Fachunternehmen durchzuführen.
Bei Umbaumaßnahmen zum Standard Altersgerechtes Haus ist die Einbindung eines wirtschaftlich unabhängigen Sachverständigen verpflichtend.
Bei Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz können erneute Anträge frühestens 12 Monate nach dem letzten Zusagedatum für andere Umbaumaßnahmen am selben Gebäude gestellt werden.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Beherbergungsbetriebe, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenwohnheime.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt für
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz für Investitionskosten bis 1.000 EUR 20%, darüber hinaus 10% der förderfähigen Investitionskosten in Höhe von minstestens 500 EUR und maximal 15.000 EUR,
Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung 10% der förderfähigen Investitionskosten in Höhe von mindestens 2.000 EUR und maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit sowie für
den Standard Altersgerechtes Haus 12,5% der förderfähigen Investitionskosten in Höhe von mindestens 2.000 EUR und maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme über das KfW-Zuschussportal (Programmnummer 455) an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
zu richten.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand Februar 2018; Pressemitteilung der KfW vom 19. September 2017; Meldung der KfW vom 9. August 2017.

Wichtige Hinweise

Die Zuschüsse zum Einbruchschutz werden seit dem 15. September 2017 gestaffelt angeboten, um die Attraktivität von kleinvolumigen Investitionsmaßnahmen weiter zu steigern. Die ersten 1.000 EUR der förderfähigen Investitionskosten w+erden mit 20% bezuschusst, alle zusätzlichen förderfähigen Kosten mit 10%. Es werden förderfähige Investitionskosten von 500 EUR bis zu 15.000 EUR bezuschusst. Bei der Antragsstellung ist eine Sperrfrist von zwölf Monaten zu beachten. Bis zum 30. Juni 2017 wurden über 120.000 Wohneinheiten gefördert. 19.09.17
Im Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen (455)” werden nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert. Eine Antragstellung für Zuschüsse zur Barrierereduzierung sind seit August 2017 nicht mehr möglich. Die KfW geht davon aus, dass in 2018 erneut Bundesmittel bereitgestellt werden. Auch in diesem Fall gilt: Es werden nur Vorhaben gefördert, die bei Antragstellung noch nicht begonnen wurden. Die KfW informiert unter http://www.kfw.de/455, sobald Informationen zur erneuten Bereitstellung von Bundesmitteln vorliegen. Alternativ steht die Kreditvariante im Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung. 06.02.18
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen. Von der Kombination ausgenommen sind die Kreditvariante des Programms Altersgerecht Umbauen – Kredit, die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, Förderungen für die entsprechenden Maßnahmen gemäß Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (sog. Wohnriester) sowie der Pflegeversicherungen. 20.11.15

Aktueller Hinweis

Aktuell werden nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert. Es ist keine Antragsstellung für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind. Die KfW geht davon aus, dass in 2018 erneut Bundes­mittel bereit­gestellt werden.

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
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