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Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Gesundheit & Soziales; Wohnungsbau & -modernisierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Privatperson
Ansprechpartner: KfW Bankengruppe
Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss
Aktueller Hinweis:
Im Jahr 2017 werden nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert. Es ist keine Antragsstellung für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind.

Ziel und Gegenstand

Die KfW Bankengruppe unterstützt Maßnahmen zur Barrierereduzierung und zum Einbruchschutz in bestehenden Wohngebäuden.
Gefördert werden
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz an bestehenden Wohngebäuden sowie
Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung an bestehenden Wohngebäuden und der Umbau zum „Standard Altersgerechtes Haus“.
Für alle Fördermaßnahmen steht auch die Kreditvariante im Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche Personen als
Eigentümer oder Ersterwerber von Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder von Eigentumswohnungen in Wohnungeigentümergemeinschaften und
Mieter von Wohnungen oder Einfamilienhäusern.

Voraussetzungen

Es muss sich um Maßnahmen an Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen handeln.
Die Maßnahmen müssen die technischen Anforderungen (siehe Anlage) erfüllen und sind durch Fachunternehmen durchzuführen.
Bei Umbaumaßnahmen zum Standard Altersgerechtes Haus ist die Einbindung eines wirtschaftlich unabhängigen Sachverständigen verpflichtend.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Beherbergungsbetriebe, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenwohnheime.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt für
Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 1.500 EUR pro Wohneinheit,
Einzelmaßnahmen aus den Förderbereichen zur Barrierereduzierung: 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5.000 EUR pro Wohneinheit sowie für
den Standard Altersgerechtes Haus: 12,5% der förderfähigen Investitionskosten, maximal 6.250 EUR pro Wohneinheit.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Einbindung eines Energieeffizienz-Experten über das KfW-Zuschussportal (Programmnummer 455) an die
KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
E-Mail: info@kfw.de
Internet: http://www.kfw.de
zu richten.

Quelle

Merkblatt der KfW Bankengruppe, Stand März 2017; KfW-Information vom 11. Januar 2017; Pressemitteilung der KfW vom 21. März 2017; Meldung der KfW vom 9. August 2017.

Wichtige Hinweise

Im Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen (455)“ werden im Jahr 2017 nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert, Zuschussanträge im Bereich Barrierereduzierung können nicht mehr gestellt werden. Eine Förderung im Jahr 2018 ist gegebenenfalls möglich, wenn wieder Mittel im Bundeshaushalt vorgesehen werden. Eine Antragstellung ist allerdings nur möglich, wenn noch nicht mit dem Vorhaben begonnen wurde. Die KfW informiert unter http://www.kfw.de/455, sobald Informationen zur erneuten Bereitstellung von Bundesmitteln vorliegen. Alternativ steht die Kreditvariante im Programm Altersgerecht Umbauen zur Verfügung. 14.08.17
Seit dem 21. März 2017 fördert die KfW auch kleinere Sicherungsmaßnahmen. Ein Zuschuss kann bereits ab einer Investition in Höhe von 500 EUR bei der KfW beantragt werden, bislang lag die Mindestinvestitionssumme bei 2.000 EUR. Die Höhe des Zuschusses liegt bei 10% der investierten Mittel und beträgt mindestens 50 EUR. Wie bisher sind bei entsprechend aufwendigen Einbruchschutzmaßnahmen bis zu 1.500 EUR KfW-Zuschuss möglich. 21.03.17
Seit Ende 2016 steht das KfW-Zuschussportal für alle wohnwirtschaftlichen Zuschussprodukte der KfW zur Verfügung. 12.01.17
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen. Von der Kombination ausgenommen sind die Kreditvariante des Programms Altersgerecht Umbauen – Kredit, die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen, Förderungen für die entsprechenden Maßnahmen gemäß Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (sog. Wohnriester) sowie der Pflegeversicherungen. 20.11.15

Aktueller Hinweis

Im Jahr 2017 werden nur noch Maßnahmen im Bereich Einbruchschutz gefördert. Es ist keine Antragsstellung für Zuschüsse im Bereich Barrierereduzierung mehr möglich, da die vorgesehenen Bundesmittel aufgebraucht sind.

Ansprechpartner

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Infocenter: (08 00) 5 39 90 02
Tel. (0 69) 74 31-0
Fax (0 69) 74 31-29 44
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