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Förderung von Medien, Zugang zu Information und Meinungsfreiheit in Kooperationsländern

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Aus- & Weiterbildung; Kultur, Medien & Sport
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Bildungseinrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Förderung von Medien, Zugang zu Information und Meinungsfreiheit in Entwicklungsländern

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert Maßnahmen zur Verbesserung der Medien- und Meinungsfreiheit sowie des Zugangs zu Information in Entwicklungsländern.
Gefördert werden insbesondere Projekte in Entwicklungsländern, die dazu beitragen
politische und rechtliche Rahmenbedingungen für die Verwirklichung des Rechts auf Meinungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Zugang zu Information sowie Medienfreiheit in Entwicklungsländern zu verbessern;
bisher diskriminierte, benachteiligte und ärmere Personengruppen in Entwicklungsländern dabei zu unterstützen, ihre Rechte in Bezug auf Meinungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Zugang zu Information zu kennen und einzufordern und ihnen Zugang zu unabhängigen Medien, Information und Kommunikationsmitteln zu ermöglichen;
journalistische Ausbildung in Entwicklungsländern zu unterstützen sowie Journalisten und andere Medienschaffende (einschließlich z.B. Blogger) zu qualifizieren;
einen unabhängigen, leistungsfähigen und pluralistisch organisierten Mediensektor, Medieninstitutionen, Interessensvertretungen und Fach-Netzwerke in Entwicklungsländern (oder auch regional) aufzubauen und zu stärken sowie in lokalen Kontexten tragfähige Finanzierungskonzepte zu entwickeln.
Ziel ist es, das Menschenrecht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung in Entwicklungsländern zu gewährleisten und infolgedessen auch die Einforderung und Umsetzung weiterer bürgerlicher, politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Rechte zu ermöglichen, um nachhaltige, demokratische und menschliche Entwicklung zu erreichen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind gemeinnützige juristische Personen des privaten Rechts (Nichtregierungsorganisationen) mit Sitz in Deutschland.

Voraussetzungen

Der Antragsteller muss sich speziell für die Achtung, den Schutz und die Gewährleistung des Menschenrechts auf Meinungsfreiheit, freie Meinungsäußerung und Zugang zu Information in Entwicklungsländern einsetzen und darin grundsätzlich den Schwerpunkt seiner institutionellen Arbeit haben.
Der Antragsteller muss fachlich, personell und organisatorisch in der Lage sein, Projekte in Entwicklungsländern qualifiziert zu planen, umzusetzen und abzurechnen und nachweisen, dass er mindestens drei Jahre selbständig und kontinuierlich Projekte in Entwicklungsländern mit dortigen Projektträgern durchgeführt hat.
Es muss gewährleistet sein, dass das Projekt ohne diese Förderung nicht oder nicht innerhalb des gewünschten Zeitraums durchgeführt werden kann.
Mit dem Projekt darf vor der schriftlichen Förderzusage noch nicht begonnen worden sein.
Projektziele müssen klar definiert werden und im Rahmen der vorgesehenen Mittel und Zeit erreicht werden können.
Das Projekt muss in Ländern der gültigen OECD-DAC-Liste erfolgen.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Einzelpersonen, Ein-Personen-Gesellschaften, kommerziell arbeitende Einrichtungen und Unternehmen sowie Organisationen, in denen Träger hoheitlicher Gewalt, öffentlich-rechtliche Körperschaften oder privatwirtschaftliche Unternehmen Mitglied sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu einem Jahr.
Für Erstantragsteller beträgt die Höhe der Förderung bis zu 75% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, jedoch i.d.R. höchstens 10.000 EUR und höchstens 25.000 EUR im Fall einer Kooperation mit einem Kooperationspartner mit einer umfangreichen Erfahrung.
Die Höhe der Förderung beträgt grundsätzlich höchstens bis zu 90% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, jedoch höchstens 500.000 EUR. Die Bagatellgrenze beträgt 20.000 EUR.

Antragsverfahren

Erstantragsteller aus den westdeutschen Bundesländern wenden sich zur Beratung und Antragstellung an die
W.P. Schmitz Stiftung
Volmerswerther Straße 86
40221 Düsseldorf
Tel. (02 11 39 83 770
E-Mail: info@schmitz-stiftungen.org
Internet: https://www.schmitz-stiftungen.de/de/ez-kleinprojektefonds
und Erstantragsteller aus den ostdeutschen Bundesländern und Berlin an die
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Straße 33a
10405 Berlin
Tel. (0 30) 42 85 13 85
E-Mail: info@nord-sued-bruecken.de
Internet: http://nord-sued-bruecken.de/erstantrag-private-traeger
.
Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare jedes Jahr bis spätestens 30. März bei dem vom BMZ beauftragten Projektträger
ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Abteilung F1.2 Förderung Auslandsprojekte
Tulpenfeld 7
53113 Bonn
Tel. (02 28) 2 07 17-2 83
Fax (02 28) 2 07 17-2 71
E-Mail: bengo@engagement-global.de
Internet: http://www.engagement-global.de
zu stellen. Für das Einreichen der Anträge steht das Antragsportal von Engagement Global im Internet zur Verfügung.
Die Antragsbearbeitung erfolgt nach dem Prinzip „first come, first serve”, d.h. Antragssteller erhalten so bald wie möglich nach Eingang ihres Antrags Bescheid.

Quelle

Fördergrundsätze des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stand Dezember 2015; Fördergrundsätze Medienförderung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Stand März 2019; Vorläufige gemeinsame Fördergrundsätze der Stiftung Nord-Süd-Brücken und der W. P. Schmitz-Stiftung; Informationen der ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH, Stand Oktober 2019. 14.10.19

Ansprechpartner

ENGAGEMENT GLOBAL gGmbH
Abteilung F1.2
Förderung Auslandsprojekte
Tulpenfeld 7
53113 Bonn
Tel. (02 28) 2 07 17-2 83
Fax (02 28) 2 07 17-2 71
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