Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Vom Material zur Innovation (Fachprogramm)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes; Projektträger Jülich (PtJ)
Vom Material zur Innovation (Fachprogramm)

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Forschungsvorhaben überwiegend in Kooperationsprojekten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft, die thematisch auf Werkstoffthemen unter dem Leitgedanken der Nachhaltigkeit fokussiert sind.
Das Fachprogramm bildet den Rahmen für eine längerfristig ausgerichtete Förderpolitik, die sich flexibel auf aktuelle Entwicklungen ausrichtet.
Kernelement sind Verbundprojekte zwischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen entlang von Wertschöpfungsnetzwerken. Je nach Zielsetzung der jeweiligen Fördermaßnahme können auch Einzelvorhaben oder Studien gefördert werden.
Unter Berücksichtigung der ausgeprägten Komplexität und Interdisziplinarität des Werkstofffachgebiets ergeben sich die folgenden Förderleitlinien des Programms:
Werkstoffplattformen mit integrierten Fertigungstechniken, die zu Produkt- und Verfahrensinnovationen in einem breiten industriellen Umfeld führen können,
Werkstoffinnovationen in bedeutenden Anwendungsfeldern, wie z.B. in Energie, Verkehr und Medizin, im Bauwesen oder im Maschinen- und Anlagenbau,
nachhaltiger und effizienter Umgang mit Ressourcen wie Rohstoffen, Materialien und Energie,
branchenübergreifende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zur Initiierung von Wertschöpfungsnetzwerken.
Ziel ist es, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit durch werkstoffbasierte Produkt- und Verfahrensinnovationen zu stärken, den gesellschaftlichen Bedarf an Werkstoffentwicklungen zu berücksichtigen, Anreize für mehr Forschung in den Unternehmen zu schaffen und eine umfassende industrielle und institutionelle Material- und Fertigungskompetenz sowie Qualifizierung von wissenschaftlichem Nachwuchs auszubauen.

Antragsberechtigte

Anträge können von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen gestellt werden.

Voraussetzungen

Es muss sich i.d.R. um Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen handeln, die eine hohe Bedeutung für den Industriestandort Deutschland haben und einen konkreten Beitrag zur Lösung technologischer, ökologischer und gesellschaftlicher Probleme leisten können.
Die Projekte sollen möglichst weite Teile des Wertschöpfungsnetzwerks abdecken – von der Materialherstellung über die Verarbeitung und Fertigung bis zur Anwendung in prototypischen Bauteilen.
Der fachliche Bezug zum jeweiligen Themenschwerpunkt sowie die wissenschaftlich-technische Qualität des Lösungsansatzes müssen gewährleistet werden.
Das Projekt muss durch Innovationshöhe, Risiken und Anwendungsbreite des wissenschaftlich-technischen Konzeptes und des Verwertungskonzeptes gekennzeichnet sein.
Das Projekt muss eine Hebelwirkung der jeweiligen Materialentwicklung für die industrielle Anwendung entfalten können.
Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der jeweiligen Förderung der einzelnen Partner innerhalb eines Verbundprojekts richtet sich nach den folgenden Forschungs- und Entwicklungskategorien:
bis zu 100% für die Grundlagenforschung,
bis zu 50% für die industrielle Forschung,
bis zu 25% für die experimentelle Entwicklung sowie
bis zu 50% für Durchführbarkeitsstudien
und beträgt in der Regel
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.
In der Regel können in einem zweistufigen Verfahren Bewerber zunächst Projektskizzen bei dem beauftragten Projektträger einreichen.
Erstanlaufstelle für alle Fragen zur Forschungs- und Innovationsförderung des Bundes ist die
Förderberatung „Forschung und Innovation” des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-7
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail: beratung@foerderinfo.bund.de
Internet: http://www.foerderinfo.bund.de
Informationen erteilt auch der
Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-61 21
E-Mail: f.-j.bremer@fz-juelich.de
Internet: http://www.ptj.de

Quelle

Informationen des Projektträgers Jülich (PtJ), Stand April 2015.

Geltungsdauer

Die Laufzeit des Programms erstreckt sich auf die Jahre 2015 bis 2025.

Wichtige Hinweise

Das BMBF fördert die Materialforschung seit den 1970er Jahren. Das neue Programm „Vom Material zur Innovation” löst das bisherige Rahmenprogramm „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING” ab. Für das neue Rahmenprogramm stellt das BMBF in den Jahren 2015 bis 2025 100 Mio. EUR zur Verfügung.
Der Volltext des Programms kann im Internet (pdf) abgerufen werden.

Ansprechpartner

Förderberatung Forschung und Innovation des Bundes
beim Projektträger Jülich
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel. (08 00) 26 23-0 08
Fax (0 30) 2 01 99-4 70
E-Mail
Internet

Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. (0 24 61) 61-61 21
E-Mail
Internet