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ESF-Bundesprogramm "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" (Sozialpartnerrichtlinie)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Aus- & Weiterbildung; Gesundheit & Soziales
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Bildungseinrichtung; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Regiestelle "Fachkräfte sichern"; Bundesverwaltungsamt (BVA)
ESF-Bundesprogramm „Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ (Sozialpartnerrichtlinie)
Aktueller Hinweis:
Interessenbekundungen konnten im Rahmen des vierten Interessenbekundungsverfahrens bis zum 13. Oktober 2017 eingereicht werden. Weitere Informationen erteilt der Ansprechpartner.

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) auf der Grundlage regionaler oder branchenspezifischer Vereinbarungen Maßnahmen der Sozialpartner zur Verankerung systematischer Weiterbildung in Unternehmen, Organisationen und Branchen sowie zur Chancengleichheit in den Unternehmen.
Gefördert werden Projekte in den folgenden Handlungsfeldern:
Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen,
Aufbau von vernetzten Weiterbildungsstrukturen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU),
Initiierung von Branchendialogen,
Stärkung der Handlungskompetenz betrieblicher Akteure zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern auch im Hinblick auf die Überwindung von Rollenstereotypen,
Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen.
Ziel ist es, Sozialpartner und betriebliche Akteure bei der Fachkräftesicherung und Anpassung an den demografischen Wandel zu unterstützen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Tarifvertragspartner, Sozialpartner und juristische Personen des privaten und öffentlichen Rechts sowie rechtsfähige Personengesellschaften mit Betriebsstätte in Deutschland, die in den Regelungsbereich eines Qualifizierungstarifvertrages oder anderer Vereinbarungen der jeweils zuständigen Sozialpartner fallen.

Voraussetzungen

Es müssen Maßnahmen in mindestens einem der genannten Handlungsfelder umgesetzt werden, die einen Beitrag zur Anpassung der Beschäftigten und Unternehmen an den demografischen und technologischen Wandel leisten.
Für das Projekt sind in den Handlungsfeldern überprüfbare Ziele zu formulieren sowie Verfahren zu benennen, wie diese Ziele erreicht werden sollen.
Für die Handlungsfelder Personalentwicklungsstrukturen, Weiterbildungsstrukturen sowie die Initiierung von Branchendialogen muss eine regionale oder branchenbezogene, von den jeweils zuständigen Sozialpartnern getroffene Vereinbarung zur Weiterbildung vorliegen.
Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.
Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss sichergestellt sein.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Weiterbildungsmaßnahmen, die zu den Pflichtaufgaben eines Antragstellers gehören, reine Forschungsvorhaben, Ausbildungsvorhaben im Sinne der beruflichen Erstausbildung und reine Qualifizierungsmaßnahmen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für die Höchstdauer von bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art des Vorhabens sowie dem Antragsteller und beträgt maximal 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben.

Antragsverfahren

Für Information und Beratung steht die ESF-Regiestelle zu Verfügung:
Regiestelle „Fachkräfte sichern“
Wichmannstraße 6
10787 Berlin
Tel. (0 30) 4 17 49 86-30
Fax (0 30) 4 17 49 06-10
E-Mail: info@regiestelle-fachkraefte-sichern.de
Internet: http://www.initiative-fachkraefte-sichern.de
Das Förderverfahren ist zweistufig. Voraussichtlich wird als erste Stufe des Verfahrens zweimal jährlich ein Aufruf zur Interessenbekundung gestartet.
Im Rahmen des vierten Interessenbekundungsverfahrens können Bewerbungen ab dem 4. September 2017 bis zum 13. Oktober 2017 beim
Bundesverwaltungsamt (BVA)
Eupener Straße 125
50933 Köln
Tel. (02 28) 9 93 58-0
E-Mail: fachkraeftesichern@bva.bund.de
Internet: http://www.bundesverwaltungsamt.de
eingereicht werden. Für das Einreichen der Interessenbekundungen steht ein Online-Werkzeug zur Verfügung. Weitere Informationen, Termine sowie Antragsunterlagen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 8. April 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 24. April 2015, B1; Informationen des BMAS, Stand Juni 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Wichtige Hinweise

Der vierte Förderaufruf der ESF-Sozialpartnerrichtlinie steht unter dem thematischen Schwerpunkt „Arbeit 4.0 – Zukunft der Arbeit – Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft“. Für potentielle Antragsteller bietet die Regiestelle Fachkräfte im Juni und Juli 2017 drei thematische Antragsworkshops an. Weitere Informationen zum thematischen Schwerpunkt des vierten Aufrufs, zu den Workshops und Beratungszeiten finden Sie im Internet. 22.06.17
Im Rahmen der dritten Förderrunde wurden von 48 Interessensbekundungen 29 als förderwürdig eingestuft. Träger von Projektvorhaben, bei denen keine ausreichende Punktzahl erreicht wurde, können ihre Unterlagen überarbeiten und in der nächsten Förderrunde im Herbst 2017, nochmals einreichen. 27.03.17
Die Förderung von Unternehmen wird als Ausbildungsmaßnahme unter der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) gewährt.
Eine Kumulation mit anderen Fördermitteln ist nicht zulässig (Kumulationsverbot).

Aktueller Hinweis

Im Rahmen des vierten Interessenbekundungsverfahrens können Bewerbungen ab dem 4. September 2017 bis zum 13. Oktober 2017 eingereicht werden.

Ansprechpartner

Regiestelle "Fachkräfte sichern"
Wichmannstraße 6
10787 Berlin
Tel. Tel. (0 30) 4 17 49 86-30
Fax Fax (0 30) 4 17 49 06-10
E-Mail
Internet

Bundesverwaltungsamt (BVA)
Eupener Straße 125
50933 Köln
Tel. (02 28) 9 93 58-0
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

ZUWES - IT-System für das Zuwendungsmanagement
Dialoggestütztes online basiertes IT-System zur Antragsrerfassung

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