Fördersuche

Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
Trefferliste  

Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung - Erfolg mit MINT - Neue Chancen für Frauen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenoffen)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Projektträger im DLR
Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung – Erfolg mit MINT – Neue Chancen für Frauen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Forschungsprojekte, Umsetzungsmaßnahmen oder fachliche Veranstaltungen, die dazu beitragen, dass Frauen verstärkt für innovations- und zukunftsträchtige Berufe im MINT-Bereich gewonnen werden und so den digitalen Wandel mitgestalten.
Gefördert werden
ein- oder mehrtägige innovative Angebote zur (akademischen) Berufs- und Studienwahlorientierung für junge Frauen im Rahmen regionaler Zusammenschlüsse oder anderer adäquater Formate mit entsprechender Strahlkraft,
Umsetzung von Coaching- und Vernetzungsangeboten für Studentinnen, Berufseinsteigerinnen und Young Professionals in regionalen oder überregionalen MINT-Zusammenschlüssen,
Projekte, die die höhere Teilhabe von Frauen an IT-Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen zum Ziel haben bzw. zielgerichtet Frauen gewinnen, sich in Berufsfeldern der neuen Hightech-Strategie zu engagieren,
Veranstaltungen, die dem Transfer von Ergebnissen der Genderforschung im MINT-Kontext sowie der Netzwerktätigkeit von Frauen in diesem Bereich dienen,
Tagungen und Kongresse zur wissenschaftlichen gender- und inklusionsspezifischen Aufarbeitung von MINT-Forschungsfragen,
Projekte zur Etablierung von regionalen Zusammenschlüssen zur Stärkung von Frauen in MINT-Berufen oder zur Unterstützung beim Auf- und Ausbau derselben,
Vorhaben im Bereich Beratung und Information zur Förderung eines erfolgreichen Übergangs von in MINT-Fächern akademisch qualifizierten Frauen in den ersten Arbeitsmarkt – insbesondere im Bereich der Informationstechnologien,
interaktive Beteiligungsformate für Multiplikatoren,
Forschungsprojekte zur Gewinnung neuer Erkenntnisse zu den oben beschriebenen Themenkomplexen.
Ziel ist es, den Anteil von Frauen in MINT-Berufen und Studiengängen zu erhöhen und einen Kulturwandel in Wissenschaft und Unternehmen im MINT-Berufssegment anzustoßen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände und andere juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts mit Sitz in Deutschland.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen

Antragsteller müssen über ausgewiesene Kompetenzen in genderspezifischen MINT-Kontexten und/oder in der MINT-orientierten Genderforschung verfügen sowie möglichst über ausgewiesene Erfahrungen in der Konzeption, Entwicklung und Durchführung von Projekten, Tagungen und Netzwerkaktivitäten zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit.
Es muss sich um innovative Projekte handeln, die nicht in die Kompetenz der Länder fallen oder den gesetzlichen Auftrag anderer Institutionen berühren.
Antragsteller sollten sich mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bis spätestens 1. Dezember 2016 bei dem vom BMBF beauftragten Projektträger
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Projektträger im DLR
Chancengleichheit/Genderforschung
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. (02 28) 38 21-18 15
E-Mail: gender@dlr.de
Internet: http://www.pt-dlr.de
einzureichen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Projektskizzen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse http://foerderportal.bund.de abgerufen oder unmittelbar beim Projektträger angefordert werden.
Zur Erstellung förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 2. Oktober 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 13. Oktober 2015, B2; Pressemitteilung des BMBF vom 14. Oktober 2015.

Wichtige Hinweise

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt bis 2020 insgesamt zwölf Mio. EUR für die Förderung zur Verfügung. Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Vereine, Verbände und weitere MINT-Initiativen sind aufgerufen, sich mit ihren Konzepten und Ideen einzubringen. Die Maßnahme zielt auch darauf ab, regionale Verbünde zu etablieren. Solche Zusammenschlüsse sollen die Effizienz bereits bestehender Angebote zur Förderung von Frauen in MINT-Berufen steigern.

Ansprechpartner

Projektträger im DLR
Chancengleichheit/Genderforschung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
Tel. (02 28) 38 21-18 15
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen