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Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Landwirtschaft & Ländliche Entwicklung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau.
Gefördert werden Maßnahmen zur Beratung und zum Wissenstransfer sowie Investitionen für langlebige Wirtschaftsgüter, welche die Energieeffizienz des Produktionsprozesses landwirtschaftlicher Primärerzeugnisse maßgeblich steigern.
Investitionsmaßnahmen:
Einzelmaßnahmen (Modernisierung): Investitionen zum Ersatz oder zur Nach- bzw. Umrüstung von einzelnen technischen hocheffizienten Anlagenteilen,
Optimierung von Systemen oder Teilsystemen auf der Grundlage eines betriebsindividuellen Energieeinsparkonzepts (Modernisierung),
Neubau von Niedrigenergie-Gebäuden für die pflanzliche Erzeugung,
Neubau von energieeffizienten Anlagen für die Lagerung oder Erstaufbereitung von pflanzlichen Erzeugnissen.
Beratung und Wissenstransfer:
Beratung mit dem Ergebnis eines betrieblichen Energieeinsparkonzepts sowie
Informationsveranstaltungen zum Wissenstransfer: moderierter Austausch von Wissen und Erfahrungen aus den Bereichen Landwirtschaft und Energieeffizienz.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Erfüllung der energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Vorgaben der Bundesregierung zu leisten und bis 2050 den Umbau der deutschen Energieversorgung auf Basis hoher Effizienz und weitgehender Nutzung erneuerbarer Energien zu erreichen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärproduktion gemäß KMU-Definition der EU mit Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland.
Im Rahmen der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen zum Wissenstransfer sind alle natürlichen und juristischen Personen antragsberechtigt.

Voraussetzungen

Die Beratung muss von einer zugelassenen, unabhängigen, sachverständigen Person hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral sowie technologieoffen durchgeführt werden.
Die Energieberatung hat in Anlehnung zur DIN EN 16247-1 zu erfolgen.
Die Investitionsmaßnahmen müssen die mindestens vorgegebenen Energieeinsparungen (siehe auch Anlage) erreichen.
Gebäude und bauliche Anlagen sind mindestens zwölf Jahre, technische Einrichtungen und Maschinen mindestens fünf Jahre zweckentsprechend zu betreiben.
Für die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen müssen ausreichende wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen vorliegen, die erforderliche Zuverlässigkeit sowie die fachliche Kompetenz zur Durchführung der Veranstaltung in der Landwirtschaft und Gartenbau wird vorausgesetzt.
Das Vorhaben ist im Bundesgebiet auszuführen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses beträgt für
Investitionsmaßnahmen in Abhängigkeit von der Höhe der Energieeinsparung bis zu 40% der förderfähigen Ausgaben, maximal 500.000 EUR,
Energieberatung 80% der förderfähigen Netto-Beratungskosten, maximal 6.000 EUR,
Veranstaltungen zum Wissenstransfer: bis zu vier Veranstaltungen je Zuwendungsempfänger im Jahr, maximal 1.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare bis spätestens 1. März 2021 an die
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Tel. (02 28) 99 68 45-33 93
E-Mail: nape@ble.de
Internet: http://www.ble.de
zu richten.
Anträge auf Zulassung als Sachverständiger nimmt die BLE entgegen. Weitere Informationen sind im Internet verfügbar.
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen für die Antragseinreichung können im Internet abgerufen oder unmittelbar vom Projektträger angefordert werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vom 29. Oktober 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20. November 2018, B2.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Bis zur maximalen Beihilfeintensität können Investitionen gleichzeitig auch aus Mitteln anderer öffentlicher Förderprogramme unterstützt werden. Davon ausgenommen sind Maßnahmen, die im Agrarinvestitionsförderungsprogramm der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” (GAK) gefördert werden.

Ansprechpartner

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn
Tel. (02 28) 99 68 45-33 93
E-Mail
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