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Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben (rehapro)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Aus- & Weiterbildung; Gesundheit & Soziales
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Öffentliche Einrichtung
Ansprechpartner: Fachstelle rehapro
Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben (rehapro)
Aktueller Hinweis:
Im Rahmen des ersten Aufrufs konnten Projektskizzen bis zum 4. Juli 2018 eingereicht werden. Der zweite Förderaufruf soll voraussichtlich im Sommer 2019 erfolgen.

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert Modellprojekte, die innovative Leistungen und/oder innovative organisatorische Maßnahmen für die Stärkung der Rehabilitation und die Teilhabe am Arbeitsleben erproben.
Gefördert werden Modellprojekte in den folgenden Themenfeldern:
Erwerbsfähigkeit erhalten oder wiederherstellen,
drohender oder vorliegender (Teil-)Erwerbsminderung entgegenwirken,
chronischen Erkrankungen oder drohenden Behinderungen vorbeugen,
gesellschaftliche und berufliche Teilhabe verbessern oder
Kinder- und Jugendrehabilitation: erhebliche Gefährdungen der Gesundheit beseitigen oder die insbesondere durch chronische Erkrankungen beeinträchtigte Gesundheit wesentlich verbessern oder wiederherstellen, sofern dies Einfluss auf die spätere Erwerbsfähigkeit haben kann.
Ziel ist es, die Rehabilitation zu stärken und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen sowie den Zugang in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe nachhaltig zu senken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind die Jobcenter im Sinne von § 6d SGB II sowie die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung nach dem SGB VI.
Die Antragsberechtigten können mit weiteren Projektpartnern kooperieren, z.B. mit Leistungserbringern, Betroffenenverbänden, Integrationsämtern, Integrationsfachdiensten, Arbeitgebern, Experten, Wissenschaft, Krankenkassen, Bundesagentur für Arbeit sowie andere nicht antragsberechtigte Träger von sozialen Leistungen).

Voraussetzungen

Das Modellprojekt muss Innovationspotenzial besitzen.
Das Konzept des Modellprojektes muss grundsätzlich geeignet sein, in Form von möglichen Best-Practice-Beispielen, Handlungsempfehlungen, Rahmenvorgaben etc. oder auch durch mögliche Änderungen des rechtlichen Rahmens verstetigt zu werden.
Die Zielgruppe umfasst insbesondere Menschen mit:
zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen,
psychischen Beeinträchtigungen,
Abhängigkeitserkrankungen,
komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.
Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als Vollfinanzierung gewährt.
Projektpartner können über eine Vereinbarung mit dem Antragsberechtigten in das Modellprojekt eingebunden werden und die entstehenden Ausgaben geltend machen. Die beteiligten Partner müssen als Weiterleitungsempfänger in der Regel einen Eigenanteil in Höhe von 10% der zuwendungsfähigen Ausgaben erbringen: dies kann durch die Übernahme von Personal- oder Sachkosten erfolgen.

Antragsverfahren

Das BMAS fordert in gesonderten Förderaufrufen zur Einreichung von Projektskizzen auf und legt dabei auch die konkreten Fristen und Einreichungsbedingungen für das jeweilige Antragsverfahren fest.
Im Rahmen des ersten Aufrufs konnten aussagekräftige Projektskizzen bis zum 4. Juli 2018 bei der
Fachstelle rehapro
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Wasserstraße 217
44799 Bochum
Tel. (02 34) 3 04-8 32 88
Fax (02 34) 3 04-6 60 50
E-Mail: fachstelle-rehapro@kbs.de
Internet: http://www.modellvorhaben-rehapro.de
eingereicht werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) vom 2. Mai 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 4. Mai 2018, B1; geändert durch Bekanntmachung vom 15. Juni 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 20. Juni 2018, B5; Erster Förderaufruf vom 2. Mai 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 4. Mai 2018, B1; Pressemitteilung des BMAS vom 4. Mai 2018.

Wichtige Hinweise

Für das Bundesprogramm stehen insgesamt 1 Mrd. EUR zur Verfügung. Das BMAS plant weitere Förderaufrufe. Der zweite Förderaufruf soll voraussichtlich im Sommer 2019 erfolgen. 07.01.19

Aktueller Hinweis

Im Rahmen des ersten Aufrufs konnten Projektskizzen bis zum 4. Juli 2018 eingereicht werden. Der zweite Förderaufruf soll voraussichtlich im Sommer 2019 erfolgen.

Ansprechpartner

Fachstelle rehapro
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See
Wasserstraße 217
44799 Bochum
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Fax (02 34) 3 04-6 60 50
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