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Nachrüstung von mit Selbstzündungsmotor angetriebenen gewerblichen leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Stickoxidminderungssystemen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Energieeffizienz & Erneuerbare Energien; Umwelt- & Naturschutz; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Nachrüstung von mit Selbstzündungsmotor angetriebenen gewerblichen leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Stickoxidminderungssystemen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) unterstützt die Nachrüstung von gewerblichen leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen der Schadstoffklassen Euro 3, 4, 5 und 6, die überwiegend in Kommunen eingesetzt werden, die von Stickstoffdioxid-Grenzwertüberschreitungen betroffen sind (vgl. Anhang II), mit Stickoxidminderungssystemen.
Gefördert werden System- und externe Einbaukosten der Nachrüstung von genehmigten Abgasnachbehandlungssystemen zur Reduzierung der Stickoxidemissionen.
Ziel ist es, durch die Nachrüstung von gewerblichen leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen mit Selbstzündungsmotor (Diesel) einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in besonders belasteten Städten zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, die ihren Firmensitz in einer der besonders belasteten Städte oder in einem der angrenzenden Landkreise haben, sowie gewerbliche Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in der Stadt hat.

Voraussetzungen

Es muss sich um gewerblich genutzte leichte Handwerker- und Lieferfahrzeuge der Fahrzeugklassen N1 und N2 (für die Güterbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge) mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2,8 Tonnen bis 3,5 Tonnen handeln.
Die technischen Anforderungen an NO x-Minderungssysteme mit erhöhter Minderungsleistung für die Nachrüstung sind einzuhalten.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
bei großen Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU 40%,
bei mittleren Unternehmen 50% und
bei kleinen Unternehmen 60% der Umrüstungskosten,
maximal jedoch 3.800 EUR pro Fahrzeug bei einer Antragstellung bis zum 31. Mai 2019 und maximal 3.000 EUR bei einer Antragstellung ab dem 1. Juni 2019.

Antragsverfahren

Das Verfahren ist einstufig. Anträge können vor Beginn des Vorhabens über das Antragsportal bei der vom BMVI mit der Abwicklung beauftragten
Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Referat II.2
Schloßplatz 9
26603 Aurich
Tel. (0 49 41) 6 02-6 25
E-Mail: Diesel-HWNR@bav.bund.de
Internet: https://www.bav.bund.de
eingereicht werden. Mit dem Antrag sind Anzahl der umzurüstenden Fahrzeuge und deren Schadstoffklassen anzugeben.
Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse: https://www.bav.bund.de abgerufen oder unmittelbar bei der BAV angefordert werden.
Zur Erstellung förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen. Ergänzend zur elektronischen Fassung müssen die Anträge innerhalb von vier Wochen nach elektronischer Antragstellung rechtsverbindlich unterschrieben schriftlich eingereicht werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 10. Dezember 2018, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 28. Dezember 2018, B6, [berichtigt durch Bekanntmachung, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 1. Februar 2019, B3. 05.02.19

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2020.

Ansprechpartner

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Schloßplatz 9
26603 Aurich
Tel. (0 49 41) 6 02-6 25
E-Mail
Internet