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Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Forschung & Innovation (themenoffen)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule
Ansprechpartner: zuständiger Projektträger
Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)
Aktueller Hinweis:
Das Programm tritt am 1. Oktober 2019 in Kraft.

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt in Deutschland durchzuführende Innovationsaktivitäten. Das Programm öffnet ergänzend zur Förderung vornehmlich technikorientierter Forschung und Entwicklung den Fokus für nichttechnische Innovationen.
Gefördert werden folgende Projektformen:
A – Frühphase/Machbarkeit: Experimentelle Einzel- oder Kooperationsprojekte in der innovativen Frühphase mit dem Charakter von Machbarkeitstests,
B – Ausreifung/Marktpilotierung: Komplexe Einzel- und Kooperationsprojekte zur Ausreifung von Innovationen samt umfangreichen Markttests und Pilotierung am Markt,
C – Netzwerke: Übergreifende Innovationsnetzwerke aus mindestens fünf kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die durch Leistungen einer Netzwerkmanagementeinrichtung unterstützt werden und deren Akteure sich im gegenseitigen Austausch Wissen zu übergreifenden Innovationsthemen erarbeiten, Ideen entwickeln und Innovationen umsetzen. Die Förderung erfolgt in 2 Phasen: in Phase 1 konsolidiert sich das Netzwerk und erarbeitet eine vertiefte Innovations-Roadmap und in Phase 2 erfolgt die Umsetzung.
Ziel ist es, Innovationskraft und Kreativität der deutschen Wirtschaft über technische Entwicklungen hinaus zu stärken und Hindernisse und Lücken auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg zu benennen und zu beseitigen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind in
Projektform A: KMU gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland (einschließlich Angehörige der Freien Berufe, Handwerker und andere Selbständige sowie Innovatoren, die glaubhaft darlegen, bei Förderbeginn ein das Projekt umsetzendes Unternehmen in Deutschland zu führen),
Projektform B: KMU gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz in Deutschland (einschließlich Angehörige der Freien Berufe, Handwerker und andere Selbständige) sowie mit diesen kooperierende nichtwirtschaftlich tätige deutsche Forschungseinrichtungen,
Projektform C: Einrichtungen für das Management von Kooperationsnetzwerken.

Voraussetzungen

Wesentliches Kriterium für die Förderentscheidung ist die Neuartigkeit der Problemlösung, etwa durch ein bislang nicht existierendes Servicekonzept oder Geschäftsmodell. Die Projekte müssen auch im internationalen Vergleich Neuigkeitswert haben.
Das Projekt kann ohne Förderung gar nicht oder nur mit Zeitverzögerung und in bedeutend geringerem Umfang realisiert werden.
Das Projekt muss auf möglichst großen Markterfolg zielen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Art des Projekts und der Größe des Unternehmens und beträgt
für Unternehmen im Rahmen der Projektformen A und B zwischen 45% und 70% der förderfähigen Kosten,
für Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Rahmen der Projektform B: bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben,
für die Projektform C ist die Förderung degressiv gestaffelt. Die Fördersätze betragen in der Phase 1 90%, in der Phase 2 je nach Unternehmensgröße 50%, 65% oder 80% der förderfähigen Ausgaben/Kosten.
Die Höhe der förderfähigen Kosten bzw. Ausgaben und der Zuwendungen beträgt:
Projektform A: bis zu 70.000 EUR,
Projektform B: bis zu 300.000 EUR,
Netzwerkmanagementleistungen: maximal 300.000 EUR, davon in Phase 1 maximal 100.000 EUR und in Phase 2 maximal 200.000 EUR.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden Bekanntmachungen zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht.
Die Ausschreibungen samt Stichtagen und weitere Informationen werden auf https://www.bmwi.de/IGP bzw. auf dort verlinkten Internetseiten veröffentlicht.
Bei der Programmadministration wird das BMWi von einem Projektträger unterstützt.
Anträge zu Projekten aus bewilligten Netzwerken können ohne gesonderte Ausschreibung beim Projektträger eingereicht werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 14. Juni 2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 27. Juni 2019, B1; Pressemitteilung des BMWi vom 28. Juni 2019.

Geltungsdauer

Die Richtlinie tritt am 1. Oktober 2019 in Kraft und gilt bis zum 30. September 2023.

Wichtige Hinweise

Ein erster Förderaufruf soll 2019 gestartet werden und digitale und datengetriebene Geschäftsmodelle und Pionierlösungen adressieren. Für 2020 ist ein zweiter Aufruf geplant, der besonders auf kultur- und kreativwirtschaftliche Innovationen zielt. Ein dritter Aufruf soll voraussichtlich Innovationen mit einem besonders hohen „Social Impact” adressieren, beispielsweise im Bereich Bildung und Informationszugang.
Für die Förderung stellt das BMWi 25 Mio. EUR über vier Jahre zur Verfügung.

Aktueller Hinweis

Das Programm tritt am 1. Oktober 2019 in Kraft.

Ansprechpartner

zuständiger Projektträger

Bei der Programmadministration wird das BMWi von einem Projektträger unterstützt. Nähere Informationen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.