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REGION.innovativ - Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Forschung & Innovation (themenspezifisch)
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen; Forschungseinrichtung; Hochschule; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Projektträger Jülich (PtJ); Projektträger Karlsruhe (PTKA)
REGION.innovativ – Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben zur Gestaltung von Arbeitswelten der Zukunft in strukturschwachen Regionen

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt regionale Bündnisse in strukturschwachen Regionen unter mehrheitlicher Beteiligung von Unternehmen, die Themen und Förderinstrumente auf den Feldern Forschung, Innovation und Bildung entwickeln und miteinander verknüpfen.
Gefördert werden Verbundprojekte, die sich mindestens an einem der beiden folgenden inhaltlichen Schwerpunkte orientieren:
Forschung zur Gestaltung von Transformationsprozessen in regionalen Arbeitsnetzwerken und
Erforschung neuer Kompetenzarchitekturen für den Wandel im Unternehmen.
Ziel ist es, neue Themen und Instrumente zur Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation sowie im Bildungsbereich in strukturschwachen Regionen zu identifizieren, zu entwickeln und umzusetzen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kammern, Verbände und weitere Organisationen, die zum Zeitpunkt der Auszahlung eine Betriebsstätte, Niederlassung oder sonstige Einrichtung in Deutschland haben.
Unternehmen müssen unabhängig sein, weniger als 1.000 Beschäftigte und weniger als 100 Mio. EUR Jahresumsatz aufweisen.
Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen

Der regionale Verbund muss sich aus Partnern bestehender regionaler Bündnisse, Netzwerke oder Cluster zusammensetzen und in einem Innovationsfeld besondere Bedeutung für den regionalen Strukturwandel besitzen.
Die regionale Abgrenzung muss definiert und plausibel begründet werden, wobei sich die Abgrenzung der Region aus funktionalen und inhaltlichen Verbindungen der Akteure ergeben soll.
Zur Bestimmung der strukturschwachen Regionen wird die Fördergebietskulisse der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) zugrunde gelegt.
Der Verbund soll sich aus mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung aus dem Bereich der Arbeitsforschung, gegebenenfalls weiteren Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie einem überwiegenden Anteil an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft zusammensetzen.
Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der förderfähigen Kosten,
für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.
Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20% gewährt.

Antragsverfahren

Das Verfahren ist mehrstufig.
Ansprechpartner für grundsätzliche Fragen zur Zielsetzung des Programms und den besonderen Zuwendungsvoraussetzungen ist der vom BMBF beauftragte Projektträger:
Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich GTI
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26–27
10969 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-33 20
E-Mail: k.kunkel@fz-juelich.de
Internet: https://www.ptj.de
Ansprechpartner für Fragen der fachlichen Ausgestaltung von Projektskizzen und -anträgen sowie zum Gegenstand der Förderung, zu Zuwendungsempfängern, Art, Umfang und Höhe der Zuwendung sowie zum Verfahren ist der
Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. (07 21) 6 08-2 59 58
E-Mail: anika.huegle@kit.edu
Internet: https://www.ptka.kit.edu
In der ersten Phase sind Projektskizzen bis zum 1. April 2020 mit dem Stichwort „REGION.innovativ – Arbeitsforschung” in schriftlicher und elektronischer Form vorzulegen. Eine Vorlage für die Projektskizze (Word-Datei) ist im Internet verfügbar.
Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende Skizzen können aber möglicherweise erst in der nächsten Runde berücksichtigt werden.
Es wird empfohlen, vor der Einreichung der Projektskizzen direkt mit dem fachlich zuständigen Projektträger Kontakt aufzunehmen.
Vordrucke für Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse https://foerderportal.bund.de abgerufen werden.
Zur Erstellung der Projektskizze und förmlicher Förderanträge ist das elektronische Antragssystem easy-Online zu nutzen.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 17. Oktober 2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 8. November 2019, B3.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Die Programmfamilie „Innovation & Strukturwandel” baut auf den Erfahrungen der Unternehmen-Region-Förderung auf und umfasst mehrere Einzelprogramme, die sich gegenseitig ergänzen, einer gemeinsamen Leitidee folgen und übergreifende Fördergrundsätze beachten. Bis 2024 plant das BMBF rund 600 Mio. EUR für neue Programme bereitzustellen. Folgende Einzelprogramme hat das BMBF veröffentlicht: 11.11.19
WIR! – Wandel durch Innovation in der Region (Antragsfrist: 1. Februar 2020)
REGION.innovativ (Antragsfrist: 1. April 2020)

Ansprechpartner

Projektträger Jülich (PtJ)
Geschäftsbereich GTI
Forschungszentrum Jülich GmbH
Zimmerstraße 26-27
10696 Berlin
Tel. (0 30) 2 01 99-33 20
E-Mail
Internet

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Karlsruher Institut für Technologie
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel. (07 21) 6 08-2 59 58
E-Mail
Internet

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