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Kulturhauptstadt Europas (2020-2033)

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Kultur, Medien & Sport
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Kommune
Ansprechpartner: Europäische Kommission
Kulturhauptstadt Europas (2020–2033)

Ziel und Gegenstand

Die Aktion soll die Vielfalt und die Gemeinsamkeiten der europäischen Kulturen herausstellen und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem gemeinsamen Kulturraum fördern.
Darüber hinaus soll die Aktion der langfristigen Entwicklung der Städte dienen.
Im Einzelnen soll das Programm dazu beitragen,
das Spektrum, die Vielfalt und die europäische Dimension des kulturellen Angebots in den Städten zu vergrößern, u.a. durch länderübergreifende Zusammenarbeit,
den Zugang zur Kultur und die Teilhabe an der Kultur zu erweitern,
die Leistungsfähigkeit des Kulturbereichs und seiner Verzahnung mit anderen Bereichen auszubauen und
das internationale Profil der Städte mittels der Kultur zu schärfen.

Antragsberechtigte

Bewerben können sich Städte aus den EU-Mitgliedsländern, EFTA-/EWR-Staaten sowie aus Kandidatenländern und potenziellen Kandidatenländern nach einer festgelegten zeitlichen Abfolge.
Den Titel „Kulturhauptstadt Europas” können jährlich je zwei Städte aus verschiedenen EU-Mitgliedsländern führen und ca. jedes dritte Jahr zusätzlich eine aus den EFTA-/EWR-Staaten oder den (potenziellen) Kandidatenländern. 18.09.17
Die Städte können auch umliegende Regionen einbeziehen.

Voraussetzungen

Jede Bewerbung muss ein Kulturprogramm mit einer starken europäischen Dimension beinhalten.
Das Kulturprogramm muss auf ein Jahr angelegt sein und eigens für das Kulturhauptstadtjahr erstellt werden.

Budget

Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Programms Kreatives Europa (2014–2020).

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Preisgeldes (Melina-Mercouri-Preis).
Als Preisgeld für die Kulturhauptstädte der Jahre 2020 und 2021 sind 1,5 Mio. EUR je Stadt vorgesehen.

Antragsverfahren

Mindestens sechs Jahre vor Beginn der Veranstaltung soll ein Wettbewerb zwischen interessierten Städten auf nationaler Ebene ermöglicht werden. Eine Auswahljury, bestehend aus Vertretern der EU-Institutionen und der betreffenden Mitgliedstaaten, beurteilt die Vorschläge und empfiehlt die Nominierung einer Stadt durch den betreffenden Mitgliedstaat. Der Rat ernennt auf Empfehlung der Kommission, unter Berücksichtigung der Stellungnahme des Europäischen Parlaments und der Auswahljury, die betreffende Stadt zur Kulturhauptstadt Europas.
Deutschland stellt im Jahr 2025 wieder eine der Kulturhauptstädte.
Die Frist zur Einreichung von Bewerbungen beträgt mindestens zehn Monate ab dem Tag der Veröffentlichung des jeweiligen Aufrufs.
Bewerbungen sind auf dem einheitlichen Bewerbungsformular einzureichen.
Weiterführende Informationen:
Europäische Kommission
Generaldirektion Bildung und Kultur (DG EAC)
Rue Joseph II 70
B-1000 Brüssel
Belgien
Tel. (00 800) 6 7 8 9 10 11 (Europe Direct)
Tel. (00 32 2) 29-9 11 11 (Telefonzentrale)
E-Mail: eac-ecoc@ec.europa.eu 18.10.17
Internet: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture
Internet: http://ec.europa.eu/culture

Quelle

Beschluss Nr. 445/2014/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 132 vom 3. Mai 2014, S. 1; geändert durch Beschluss Nr. 2017/1545 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. September 2017, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 237 vom 15. September 2017, S. 1; Aufforderung EAC/A01/2017 zur Einreichung von Bewerbungen, Amtsblatt der Europäischen Union Nr. C 350 vom 18. Oktober 2017, S. 34. 18.10.17

Geltungsdauer

Der Beschluss gilt für die Durchführung der Aktion in den Jahren 2020 bis 2033.

Wichtige Hinweise

Die Kulturhauptstädte für die Zeit bis 2022 stehen bereits fest oder wurden von den jeweiligen Staaten vorgeschlagen. Dies sind: 18.10.17
2017: Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern),
2018: Leeuwarden (Niederlande) und Valletta (Malta),
2019 Matera (Italien) und Plowdiw (Bulgarien),
2020 Rijeka (Kroatien) und Galway (Irland),
2021 Temeswar (Rumänien), Elefsina/Eleusis (Griechenland) und Novi Sad (Serbien, Kandidatenland/ potenzieller Beitrittskandidat),
2022 Kaunas (Litauen) und Esch (Luxemburg). 10.01.18
Aufgrund des bevorstehenden Ausscheidens Großbritanniens aus der Europäischen Union hat die Europäische Kommission den Auswahlprozess für britische Städte für das Jahr 2023 beendet. 24.11.17
Für 2024 wurde das Verfahren am 18. Oktober 2017 mit der Aufforderung zur Einreichung von Bewerbungen eröffnet. Diese sind bis spätestens 10. Oktober 2018 einzureichen. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich. 18.10.17

Ansprechpartner

Europäische Kommission
Generaldirektion Bildung und Kultur (DG EAC)
Rue Joseph II 70
B-1000 Brüssel
Europe Direct: (00 800) 6 7 8 9 10 11
Tel. (00 32 2) 29-9 11 11 (Zentrale)
E-Mail
Internet
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