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Förderung investiver touristischer Projekte sowie investiver Maßnahmen zur Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Infrastruktur
Fördergebiet: Schleswig-Holstein
Förderberechtigte: Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
Förderung investiver touristischer Projekte sowie investiver Maßnahmen zur Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes

Ziel und Gegenstand

Im Rahmen des Landesprogramms Wirtschaft (LPW) gewährt das Land Schleswig-Holstein Zuwendungen für investive touristische Projekte sowie für investive Maßnahmen zur Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes.
Mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW), aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Landesmitteln werden Investitionen in moderne, markt- und zielgruppenorientierte Infrastruktureinrichtungen sowie sonstige investive Maßnahmen unterstützt.
Gefördert werden insbesondere
Promenaden und Seebrücken,
Kurparks,
Badestellen einschließlich Begleitinfrastruktur,
verkehrswirksame Lückenschlüsse und Begleitinfrastruktur an touristisch bedeutsamen bestehenden Radfernwegen,
unentgeltliche Informationszentren und Serviceeinrichtungen für Gäste (ausgenommen Tourist-Informationen),
kulturelle Einrichtungen mit touristischem Bezug, die der Art nach geeignet und in erster Linie dazu bestimmt sind, von Touristen genutzt zu werden bzw. nachweislich überwiegend touristisch genutzt werden,
Bädereinrichtungen, Kurhäuser; Sole- und Heilwassereinrichtungen, Thermalbäder sowie nachweislich überwiegend touristisch genutzte Erlebnis- und Freizeitbäder,
Freizeiteinrichtungen, die insbesondere Kultur- und Freizeitdienstleistungen anbieten (ausgenommen Freizeitparks und Hotels),
Modellvorhaben zur energetischen Optimierung überwiegend touristisch genutzter öffentlicher Infrastrukturen,
Einrichtungen mit touristischer Bedeutung, die Themen mit Bezug zum Natur- und Kulturerbe Schleswig-Holsteins spielerisch, attraktiv, innovativ und mit hoher Erlebnisorientierung vermitteln,
Projekte zur Verbesserung der umweltschonenden Zugänglichkeit des Natur- und Kulturerbes beispielweise durch Maßnahmen zur Wegeführung sowie zur Besucherlenkung und -information,
Maßnahmen zum Erhalt und zur touristischen Inwertsetzung von herausragenden Kulturstätten, die die besondere maritime sowie die kulturellen Identitäten des Landes vermitteln.
Ziel der Förderung ist die ressourcenschonende Steigerung der Attraktivität Schleswig-Holsteins als Urlaubsgebiet für überdurchschnittlich natur- und kulturaffine Zielgruppen, die Stärkung der regionalen Identitäten sowie eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der schleswig-holsteinischen Tourismuswirtschaft. Gleichzeitig soll das Natur- und Kulturerbe bewahrt, gefördert und entwickelt werden.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind als Projektträger agierende Gemeinden, Gemeindeverbände und juristische Personen, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind.

Voraussetzungen

Es werden Projekte in Gemeinden gefördert, die in Schwerpunkträumen für Tourismus und Erholung gemäß den Raumordnungsplänen des Landes liegen. Die Orte müssen eine ausreichende touristische Bedeutung haben.
Die Infrastruktureinrichtung muss überwiegend dem Tourismus zugutekommen.
Das zu fördernde Projekt muss mit der Tourismusstrategie der Landesregierung im Einklang stehen.
Es muss ein schlüssiges Marketingkonzept des Ortes und der zu fördernden Einrichtung vorgelegt werden.
Die zur Verfügung stehenden Einnahmemöglichkeiten müssen in angemessenem Umfang ausgeschöpft werden.
Die Nutzung der öffentlichen Einrichtungen muss diskriminierungs- und barrierefrei möglich sein.
Aspekte der Nachhaltigkeit sind bei Planung, Bau und Betrieb der Einrichtungen zu berücksichtigen.
Bei Baumaßnahmen müssen die Anforderungen der jeweils geltenden Energieeinsparverordnung (EnEV) in Bezug auf die Änderung, Erweiterung und den Ausbau von Gebäuden grundsätzlich um mindestens 20% übertroffen werden.
Es gelten die Auswahl- und Fördergrundsätze für das Landesprogramm Wirtschaft (AFG LPW).
Die Gesamtfinanzierung muss gesichert sein.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 60% der zuwendungsfähigen Ausgaben. In Ausnahmefällen sind höhere Förderquoten möglich.
Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben von weniger als 50.000 EUR werden in der Regel nicht gefördert.
Der Projektträger muss einen Eigenanteil von mindestens 10% erbringen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare zu richten an die
Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
Fleethörn 29–31
24103 Kiel
Tel. (04 31) 99 05-0
Fax (04 31) 99 05-33 83
E-Mail: info@ib-sh.de
Internet: https://www.ib-sh.de
Die Förderung von Modellvorhaben zur energetischen Optimierung überwiegend touristisch genutzter öffentlicher Infrastrukturen sowie von investiven Maßnahmen zur Inwertsetzung des Natur- und Kulturerbes aus dem EFRE und die Projektförderung im Rahmen der ITI „Tourismus- und Energiekompetenzregion Westküste” erfolgen im Rahmen öffentlicher Wettbewerbsausschreibungen.

Quelle

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus vom 19. Juni 2018, Amtsblatt für Schleswig-Holstein Nr. 28 vom 9. Juli 2018, S. 600.

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist befristet bis zum 30. Juni 2021.

Ansprechpartner

Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)
Fleethörn 29-31
24103 Kiel
Tel. (04 31) 99 05-0
Fax (04 31) 99 05-33 83
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