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Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Infrastruktur; Regionalförderung
Fördergebiet: Saarland
Förderberechtigte: Kommune; Öffentliche Einrichtung; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur

Ziel und Gegenstand

Das Saarland fördert mit Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) und mit Unterstützung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) den Ausbau der wirtschaftsnahen Infrastruktur.
Folgende Maßnahmen werden mitfinanziert:
Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und/oder Gewerbegelände,
Neubau oder Ausbau von Verkehrsverbindungen, soweit dadurch Industrie- und/oder Gewerbebetriebe unmittelbar an das Verkehrsnetz angebunden werden,
Errichtung (einschließlich Erwerb vorhandener Gebäude) oder Ausbau von Gewerbezentren, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zeitlich befristet Räumlichkeiten oder Gemeinschaftsdienste bereitstellen (Forschungs-, Technologie-, Gründerzentren bzw. -parks u.Ä.),
Errichtung, Ersatz oder Modernisierung von Hafeninfrastrukturen in Binnenhäfen,
Erstellung regionaler Entwicklungskonzepte durch Dritte,
Planungs- und Beratungsleistungen.
Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Saarland zu erhöhen und die regionale Wirtschaftsstruktur zu stärken.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind vorzugsweise Gemeinden und Gemeindeverbände, aber auch juristische und natürliche Personen, deren Tätigkeit nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist.

Voraussetzungen

Das Projekt muss im Saarland durchgeführt werden.
Die Infrastrukturmaßnahme muss die erforderlichen planungs-, bau- oder immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsvoraussetzungen erfüllen.
Der Träger des Infrastrukturvorhabens muss über die begünstigten Grundstücksflächen verfügungsberechtigt sein.
Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens muss gesichert sein.
Der Träger/Betreiber der Infrastrukturmaßnahme ist verpflichtet, das geförderte Projekt für eine Dauer von mindestens 15 Jahren entsprechend dem Zuwendungszweck zu nutzen.
Die geförderten Flächen sollen in nennenswertem Umfang mit Betrieben belegt werden, die einen Primäreffekt haben beziehungsweise erwarten lassen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung wird auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsberechnung ermittelt. Es können grundsätzlich 70% einer finanziellen Unterdeckung durch Fördermittel ausgeglichen werden. Ein höherer Fördersatz kann im Einzelfall bei Infrastrukturinvestitionen mit herausragender struktur- und beschäftigungspolitischer Bedeutung gewährt werden.
Die Förderhöhe beträgt für die Erstellung eines regionalen Entwicklungskonzepts durch Dritte max. 25.000 EUR, für Planungs- und Beratungsleistungen max. 50.000 EUR.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare an das
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat E/1
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Tel. (06 81) 5 01-41 81
Fax (06 81) 5 01-16 49
E-Mail: referat.e1@wirtschaft.saarland.de
Internet: http://www.wirtschaft.saarland.de
zu stelllen. Antragsvordrucke können im Internet unter http://www.saarland.de/8971.htm abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 1. Januar 2018 mit Stand vom 4. Juni 2018; Informationen des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr, Stand Juni 2018.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2023.

Ansprechpartner

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Referat E/1
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Tel. (06 81) 5 01-18 88
Fax (06 81) 5 01-16 49
E-Mail
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