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Einstiegsqualifizierung Jugendlicher

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Arbeit; Aus- & Weiterbildung; Gesundheit & Soziales
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: zuständige Agentur für Arbeit; Bundesagentur für Arbeit (BA)
Einstiegsqualifizierung Jugendlicher

Ziel und Gegenstand

Die Bundesregierung unterstützt die betriebliche Einstiegsqualifizierung von Jugendlichen als Brücke in die Berufsausbildung.
Betriebe, die Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz eine sechs- bis zwölfmonatige Einstiegsqualifizierung anbieten, können einen Zuschuss zum Unterhalt der Jugendlichen erhalten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Arbeitgeber, die folgenden Zielgruppen eine Einstiegsqualifikation anbieten:
Ausbildungsbewerbern mit individuell eingeschränkten Vermittlungsperspektiven, die nach dem 30. September im Anschluss der bundesweiten Nachvermittlungsaktionen von Kammern und Agentur für Arbeit keinen Ausbildungsplatz gefunden haben,
Ausbildungsuchende, die noch nicht in vollem Umfang über die erforderliche Ausbildungsbefähigung verfügen,
Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Ausbildungsuchende.
Bewerber über 25 Jahre sowie Personen mit Fachhoch- oder Hochschulreife können nur in begründeten Ausnahmefällen gefördert werden. Von der Förderung ausgeschlossen sind Jugendliche, die noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen.

Voraussetzungen

Eine Einstiegsqualifizierung kann gefördert werden, wenn sie
auf der Grundlage eines Vertrags im Sinne des § 26 des Berufsbildungsgesetzes mit der oder dem Auszubildenden durchgeführt wird,
auf einen anerkannten Ausbildungsberuf im Sinne des § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes, § 25 Absatz 1 Satz 1 der Handwerksordnung, des Seemannsgesetzes oder des Altenpflegegesetzes vorbereitet und
in Vollzeit oder wegen der Erziehung eigener Kinder oder der Pflege von Familienangehörigen in Teilzeit von mindestens 20 Wochenstunden durchgeführt wird.
Während der Einstiegsqualifizierung besteht Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie in der gesetzlichen Unfallversicherung.
Die jeweilige Kammer stellt über die erfolgreich durchgeführte Einstiegsqualifizierung ein Zertifikat aus.
Auszubildende, die im Unternehmen des Antragstellers eine betriebliche Einstiegsqualifikation bereits durchlaufen haben oder in den letzten drei Jahren versicherungspflichtig beschäftigt waren, sowie Einstiegsqualifikationen im Betrieb der Ehegatten, Lebenspartner oder Eltern sind von der Förderung ausgeschlossen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses zur vom Arbeitgeber gezahlten Vergütung der Einstiegsqualifizierung.
Die Höhe des Zuschusses beträgt bis zu 216 EUR monatlich zuzüglich eines pauschalierten Anteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag.
Die Förderung wird für die im Einstiegsqualifizierungsvertrag vereinbarte Dauer von sechs bis höchstens zwölf Monaten bewilligt.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der zuständigen Agentur für Arbeit zu stellen.
Ein Verzeichnis der örtlich zuständigen Agenturen für Arbeit kann auf den Internetseiten der Bundesagentur für Arbeit abgerufen werden.
Auskünfte erteilt auch die
Bundesagentur für Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Tel. (09 11) 1 79-0
Fax (09 11) 1 79-21 23
E-Mail: zentrale@arbeitsagentur.de
Internet: http://www.arbeitsagentur.de

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Dezember 2014; Anordnung des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit zur Förderung der Einstiegsqualifizierung (Einstiegsqualifizierungsförderungs-Anordnung – EQFAO) vom 20. September 2007; zuletzt geändert durch 3. Änderungsanordnung vom 12. Februar 2016 (ANBA 2016 Nr. 4, S. 5.).

Wichtige Hinweise

Die Allianz für Aus- und Weiterbildung hat Ende 2014 den nationalen Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs abgelöst. Für Jugendliche, die nicht sofort eine betriebliche Ausbildung beginnen, stellt die Wirtschaft jährlich 20.000 Plätze für Einstiegsqualifizierung (EQ) als Brücke in Ausbildung bereit. Die Wirtschaftsverbände und die Gewerkschaften werben bei den Betrieben für die Bereitstellung von EQ-Plätzen für benachteiligte junge Menschen (EQ Plus) und Jugendliche mit migrationsbedingten Problemlagen. Die Einstiegsqualifizierungen sollen insbesondere auf diese Zielgruppen fokussiert werden. Um die Besetzung der EQ- und besonders EQ-Plus-Plätze zu steigern, informieren insbesondere Kammern und Gewerkschaften die Jugendlichen über diese Möglichkeit Betriebe stellen Bescheinigungen über erfolgreich absolvierte Einstiegsqualifizierungen aus. Die Kammern stellen auf dieser Grundlage auf Antrag des Jugendlichen oder des Betriebes Zertifikate aus. 01.03.15

Ansprechpartner

zuständige Agentur für Arbeit
Internet

Bundesagentur für Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Tel. (09 11) 1 79-0
Fax (09 11) 1 79-21 23
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