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Bayerisches Umweltkreditprogramm / Ökokredit

Förderkriterien
Förderart: Darlehen
Förderbereich: Umwelt- & Naturschutz
Fördergebiet: Bayern
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: LfA Förderbank Bayern
Bayerisches Umweltkreditprogramm / Ökokredit

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Bayern unterstützt in Zusammenarbeit mit der KfW Bankengruppe mittelständische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der Freien Berufe bei eigenverantwortlichen Umweltschutzinvestitionen, die über den rechtlich geforderten Rahmen hinausgehen.
Mitfinanziert werden Umweltschutzinvestitionen in den Bereichen
Abwasserreinigung,
Luftreinhaltung,
Lärm- und Erschütterungsschutz,
Kreislaufwirtschaft,
Ressourceneffizienz sowie
Boden- und Grundwasserschutz.
Darüber hinaus werden folgende Investitionen im Rahmen von besonders klimaschutzrelevanten Vorhaben unterstützt:
Maßnahmen, die zur Verringerung von Treibhausgasemissionen führen und
Präventionsmaßnahmen zur Vorbeugung gegen potenzielle Schäden als Folge von Extremwetterereignissen.
Ziel ist es, einen Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation, zum Klimaschutz und zur Ressourcenschonung zu leisten.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU-Definition der EU sowie Angehörige der Freien Berufe mit Sitz oder Niederlassung in Bayern.

Voraussetzungen

Es gelten die Bestimmungen des Bayerischen Umweltkreditprogramms.
Der Investitionsort muss auf dem Gebiet des Freistaates Bayern liegen.
Eine über den rechtlich geforderten Rahmen hinausgehende (sog. überobligatorische) Maßnahme liegt insbesondere vor, wenn für die Bereiche Luftreinhaltung und Klimaschutz eine Reduzierung der Emissionen um mindestens 20% sowie für den Bereich Lärmschutz eine Reduzierung um 10 dB nachgewiesen ist.
Die Vorhaben müssen so weit vorbereitet sein, dass sie nach der Bewilligung der beantragten Mittel kurzfristig in Angriff genommen werden können.
Der Umweltschutzeffekt des Vorhabens ist bei Antragstellung konkret vorzuweisen. Hierzu hat der Antragsteller z.B. Herstellerangaben der zu beschaffenden oder einzubauenden Maschinen und Vorrichtungen oder eine umweltfachliche Bestätigung der Genehmigungsbehörde vorzulegen, soweit ein Genehmigungsverfahren bau- oder immissionsschutzrechtlich einschlägig ist.
Grundstückskosten, örtliche Verlagerungen von Emissionen ohne eigenständigen Umwelteffekt sowie Vorhaben, die eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bzw. dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten, sind nicht förderfähig.
Von der Förderung ausgeschlossen sind Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Rechts sowie Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe, an denen die öffentliche Hand direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist oder die einer Rückforderungsanordnung der EU nicht nachgekommen sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt durch zinsverbilligte Darlehen.
Der Darlehenshöchstbetrag darf in der Regel 2 Mio. EUR nicht übersteigen. Es können nur Vorhaben mit Kosten von mindestens 25.000 EUR und maximal 12,5 Mio. EUR gefördert werden.
Zinssatz: siehe aktuelle Konditionen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der vorgesehenen Formulare über die Hausbank in Papierform oder digital bei der
LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17
80539 München
Kundencenter: (08 00) 2 12 42 4 0
Tel. (0 89) 21 24-0
Fax (0 89) 21 24-22 16
E-Mail: info@lfa.de
Internet: http://www.lfa.de
zu stellen.

Quelle

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vom 13. November 2018, Allgemeines Ministerialblatt Nr. 17 vom 30. November 2018, S. 1103; Merkblatt und Rundschreiben Nr. 2 der LfA Förderbank Bayern vom 15. Januar 2019.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 30. Juni 2021.

Wichtige Hinweise

Die LfA Förderbank Bayern kann KMU-Investitionsbeihilfen auf Basis der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung ausgereichte Ökokredite alternativ als sog. De-minimis-Beihilfe zusagen, sofern die entsprechenden beihilferechtlichen Kriterien eingehalten werden. Die Darlehenslaufzeit bei im Anlagevermögen aktivierbaren Wirtschaftsgütern ist frei wählbar, wobei sie sich aber an der betriebsgewöhnlichen Nutzung orientieren soll. 04.07.16
Der Ökokredit wird aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern zinsverbilligt und zinsgünstig aus dem KfW-Umweltprogramm bzw. dem KfW-Unternehmerkredit der KfW Bankengruppe sowie von der LfA Förderbank Bayern refinanziert. 23.05.16
Die Beihilfebeträge können der unverbindlichen Übersicht „Beihilfewerte für Kredite der LfA” unter http://www.lfa.de entnommen werden. Soweit die maßgeblichen Subventionshöchstwerte der EU nicht überschritten werden ( LfA-Merkblatt „Beihilferechtlich relevante Bestimmungen und Definitionen”), kann der Ökokredit mit anderen öffentlichen Finanzierungshilfen kombiniert werden. Falls zusätzliche Mittel aus dem KfW-Umweltprogramm bzw. dem KfW-Unternehmerkredit beantragt werden, ist der Ökokredit auf den Förderhöchstbetrag des jeweiligen KfW-Programms anzurechnen. 23.05.16

Ansprechpartner

LfA Förderbank Bayern
Königinstraße 17
80539 München
Kundencenter: (08 00) 2 12 42 4 0
Tel. (0 89) 21 24-0
Fax (0 89) 21 24-22 16
E-Mail
Internet

Weiterführende Informationen

Aktuelle Konditionen
Übersicht Darlehenskonditionen der LfA Förderbank Bayern