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Beratungsrichtlinie - Förderung betriebswirtschaftlicher und technischer Beratungen

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Existenzgründung & -festigung; Unternehmensfinanzierung
Fördergebiet: Thüringen
Förderberechtigte: Existenzgründer/in; Unternehmen; Verband/Vereinigung
Ansprechpartner: Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mbH
Beratungsrichtlinie – Förderung betriebswirtschaftlicher und technischer Beratungen
Aktueller Hinweis:
Anträge für Projekte mit Beginn Anfang 2015 auf der Basis der neuen Richtlinien können erst gestellt werden, wenn der Thüringer Landtag den neuen Haushalt beschlossen hat. Fördermittel für 2015 sind nach dem derzeit geltenden Landeshaushaltsplan nur in begrenztem Umfang verfügbar. Nähere Auskünfte erteilt der Ansprechpartner.

Ziel und Gegenstand

Der Freistaat Thüringen fördert mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Inanspruchnahme von externen Beratungsleistungen, insbesondere zu betriebswirtschaftlichen und technischen Fragestellungen. Vorgesehen sind auch finanzielle Hilfen für Beratungsnetzwerke und Unterstützungsleistungen für Arbeitgeber oder Arbeitnehmer in den Bereichen Ausbildung, Qualifizierung und Fachkräftegewinnung.
Gefördert werden im Einzelnen:
Beratungen, in denen Strategien zum Aufbau bzw. eine nachhaltige positive Entwicklung und Sicherung von KMU vermittelt werden,
die Beratung von bestehenden Handwerksunternehmen und Existenzgründern im Handwerk durch organisationseigene Berater der zuständigen Kammern und Fachverbände,
die Einrichtung und der Betrieb von Beratungs- und Vernetzungsprojekten für KMU,
Qualifizierungsentwickler in den Bereichen Ausbildung und Qualifizierung (einschließlich Weiterbildungsscheck),
die Landesgesellschaft LEG – Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung sowie
Projekte zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung mit transnationalem Bezug.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt für Beratungsleistungen sind Existenzgründer sowie kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Thüringen. Angehörige der Freien Berufe sind förderfähig, sofern sie nicht selbst überwiegend wirtschaftsberatend tätig sind.
Anträge zur Beratung im Handwerk können von Handwerkskammern und Fachverbänden gestellt werden.
Antragsberechtigt für eine Förderung von Beratungsnetzwerken sind Thüringer Kammern, Wirtschaftsverbände und andere geeignete Einrichtungen.
Antragsberechtigte Qualifizierungsentwickler sind die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung, Verbände der Thüringer Wirtschaft sowie auf Landesebene der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Spitzenverbände der Wohlfahrtspflege.
Projekte zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung mit transnationalem Bezug können beantragt werden von juristischen Personen und Personengesellschaften mit Sitz oder Niederlassung in Thüringen.

Voraussetzungen

Beratung durch selbstständige Unternehmensberater: Die Beratung muss von geeigneten selbständigen Beratern bzw. Beratungsunternehmen durchgeführt werden. Der Antragsteller muss einen neutralen Qualitätssicherer in die Beratung mit einbeziehen. Das Gründercoaching Deutschland ist vorrangig in Anspruch zu nehmen. Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn für denselben Zuwendungszweck die Fördervoraussetzungen einer identischen Bundesförderung gegeben sind.
Beratung von KMU und Existenzgründern durch organisationseigene Berater im Handwerk: Die Förderung erfolgt komplementär zu den Bundesrichtlinien über die Förderung der Beratungen von Handwerksunternehmen durch ihre Kammern und ihre Fachverbände.
Die Einrichtung und der Betrieb von Beratungs- und Vernetzungs-Projekten für KMU sowie Projekte zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung mit transnationalem Bezug erfolgen nur nach Aufforderung.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art der Maßnahme:
Beratungen durch selbstständige Unternehmensberater werden mit bis zu 50% der zuschussfähigen Gesamtausgaben, höchstens jedoch mit 400 EUR (Qualitätssicherung maximal 50 EUR) je Tagwerk gefördert. In der Regel werden bis zu 20 Tagwerke pro Beratungsfall gefördert. Die Förderung ist auf 15.000 EUR begrenzt.
Organisationseigene Berater im Handwerk werden durch Personal- und Sachkostenzuschüsse für maximal 24 Monate gefördert. Die öffentliche Förderung darf 50% der förderfähigen Ausgaben nicht übersteigen.
Die Einrichtung und der Betrieb von Beratungs- und Vernetzungsprojekten für KMU wird mit bis zu 75% der zuschussfähigen Gesamtausgaben gefördert. Die Projektlaufzeit beträgt in der Regel 48 Monate mit der Option einer Anschlussförderung.
Qualifizierungsentwickler erhalten bis zu 80% Zuschüsse zu den Personal- und Sachausgaben für maximal 24 Monate.
Projekte zur Unterstützung der Fachkräftegewinnung mit transnationalem Bezug werden mit bis zu 80% der zuschussfähigen Gesamtausgaben unterstützt.

Antragsverfahren

Anträge sind formgebunden einzureichen bei der
Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mbH
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt
Tel. (03 61) 22 23-0
Fax (03 61) 22 23-17
E-Mail: servicecenter@gfaw-thueringen.de
Internet: http://www.gfaw-thueringen.de
Antragsformulare sind im Internet erhältlich.

Quelle

Richtlinie des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie vom 7. Oktober 2014, Thüringer Staatsanzeiger Nr. 43 vom 27. Oktober 2014, S. 1385; geändert durch Bekanntmachung des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie vom 6. November 2014, Thüringer Staatsanzeiger Nr. 47 vom 24. November 2014, S. 1768.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2021.

Aktueller Hinweis

Anträge für Projekte mit Beginn Anfang 2015 auf der Basis der neuen Richtlinien können erst gestellt werden, wenn der Thüringer Landtag den neuen Haushalt beschlossen hat. Fördermittel für 2015 sind nach dem derzeit geltenden Landeshaushaltsplan nur in begrenztem Umfang verfügbar. Anträge nach den Nummern 2.3 bis 2.6 der Richtlinie können erst ab dem 1. Januar 2015 gestellt werden. Nähere Auskünfte erteilt der Ansprechpartner.

Ansprechpartner

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW) mbH
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt
Tel. (03 61) 22 23-0
Fax (03 61) 22 23-17
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