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Energieberatungen im Mittelstand

Förderkriterien
Förderart: Zuschuss
Förderbereich: Beratung; Energieeffizienz & Erneuerbare Energien
Fördergebiet: Bund
Förderberechtigte: Unternehmen
Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Energieberatungen im Mittelstand

Ziel und Gegenstand

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt qualifizierte Energieberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die Energieeinsparpotenziale in den Unternehmen aufzeigen, die Anzahl der umgesetzten Energieeffizienzmaßnahmen erhöhen und damit zusätzliche Energieeinsparungen realisieren.
Gefördert werden Energieberatungen, die in einem systematischen Verfahren ausreichende Informationen über das bestehende Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer entsprechenden Gebäudegruppe, eines Betriebsablaufs oder einer industriellen oder gewerblichen Anlage erlangen, Möglichkeiten für wirtschaftliche Energieeinsparungen ermitteln und quantifizieren und die Ergebnisse in einem Bericht zu erfassen.
Ziel ist es, eine Energieeinsparung von 10 bis 20% pro beratenes Unternehmen zu erreichen, um eine jährliche Energieeinsparung von insgesamt 400 GWh zu erzielen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft gemäß der KMU-Definition der EU und Angehörige der Freien Berufe mit Sitz und Geschäftsbetrieb in der Bundesrepublik Deutschland.

Voraussetzungen

Die Energieberatung muss auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland stattfinden.
Der Berater muss alle Anforderungen an die Beratereigenschaften erfüllen und vom BAFA als Energieberater zugelassen sein.
Die Energieberatung muss den Anforderungen an ein hochwertiges Energieaudit im Sinne des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) entsprechen.
Die für die Energieberatung herangezogenen Daten müssen für Analysen und zur Rückverfolgung der Leistung aufbewahrt werden.
Für die Energieberatung ist ein schriftlicher Abschlussbericht zu erstellen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.
Die Höhe der Förderung beträgt
für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten über 10.000 EUR: 80% der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 6.000 EUR,
für Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von maximal 10.000 EUR: 80% der förderfähigen Beratungskosten, maximal jedoch 1.200 EUR.
Innerhalb von 24 Monaten wird je Antragsteller eine Energieberatung bezuschusst.

Antragsverfahren

Anträge können vor Maßnahmenbeginn über ein elektronisches Formular bei dem
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Energieberatung Wohngebäude, Energieberatung Mittelstand
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-12 40
Internet: http://www.bafa.de
gestellt werden.
Weitere Informationen können im Internet abgerufen werden.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 11. Oktober 2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 7. November 2017, B1; Informationen das BAFA, Stand November 2017.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31. Dezember 2022.

Wichtige Hinweise

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im November 2017 eine neue Richtlinie veröffentlicht. Folgende wesentliche Änderungen sind am 1. Dezember 2017 in Kraft getreten: 28.11.17
Der Energieberaterkreis wird erweitert. Zum Förderprogramm können alle Energieberater zugelassen werden, die über die geforderte fachliche Qualifikation verfügen. Die Energieberater haben sich durch Selbsterklärung gegenüber dem BAFA und dem jeweiligen Unternehmen zu verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten.
Für die Zulassung benötigen Energieberater eine Haftpflichtversicherung, die Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Energieberatungsleistungen abdeckt.
Die Förderung der Umsetzungsbegleitung ist entfallen. Für eine Energieberatung wurde daher die maximale Förderhöhe von 8.000 EUR auf 6.000 EUR abgesenkt (betrifft Unternehmen mit jährlichen Energiekosten von über 10.000 EUR).
Die Förderung schließt die Inanspruchnahme anderer Förderprogramme des Bundes für gleichartige Maßnahmen wie entsprechende Beratungsprogramme aus. Bei einer Förderung aus Mitteln anderer Beratungsprogramme (z.B. der Kommunen oder Länder) für eine gleichartige Maßnahme dürfen die Fördermittel 90% der Kosten nicht übersteigen.
Die Förderung wird als De-minimis-Beihilfe gewährt.

Ansprechpartner

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Energieberatung Wohngebäude, Energieberatung Mittelstand
Frankfurter Straße 29-35
65760 Eschborn
Tel. (0 61 96) 9 08-12 40
Internet