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EU-Förderung

EU-Flagge
© iStockphoto.com

Europäische Förderprogramme

Europäische Förderprogramme sind in fast allen Einzelbudgets der EU enthalten. Von den jährlich 137,1 Milliarden Euro des EU-Haushalts fließen pro Jahr alleine 46,4 Mrd. EUR in die Strukturfonds, das entspricht knapp 34%. Weitere 39,7 Mrd. EUR werden für Direktzahlungen und Marktmaßnahmen für die europäische Landwirtschaft sowie 13,6 Mrd. EUR für die ländliche Entwicklung ausgegeben, was weiteren 39% entspricht.

Die Ausgaben für den Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation sollen im Rahmen verschiedener Programme durchschnittlich 18 Mrd. EUR betragen. Insgesamt werden für die Programme, die 2014 gestartet sind und bis 2020 laufen, 960 Mrd. Euro veranschlagt. Das Geld scheint auf der Straße zu liegen und es sollte doch einfach sein, in Brüssel an dieses Geld zu kommen. Aber ganz so einfach ist es nicht!

Rund 80% des EU-Haushalts werden von den nationalen und regionalen Behörden verwaltet. Das sind in erster Linie die Struktur- und Investitionsfonds und Agrarbeihilfen. Hier informieren und unterstützen nationale, regionale und kommunale Behörden die Antragsteller. Das Einreichen von Förderanträgen erfolgt ebenfalls bei diesen Stellen.

Weitere 20% fließen in Programme, die zentral in Brüssel verwaltet werden, hauptsächlich in den Bereichen Forschung und Innovation, Bildung und Ausbildung sowie Verkehr und Energie. Hier sind Anträge dann direkt bei der EU-Kommission oder bei den Exekutivagenturen für die einzelnen Programme einzureichen. Diese Stellen bieten üblicherweise keine umfangreiche Beratung von Antragstellern. Dafür existieren in den Mitgliedsstaaten entsprechende nationale Kontaktstellen, bei denen Antragsteller Informationen, Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung erhalten können. Erste Ansprechpartner für Fragen zu europäischen Fördermitteln sind auch die deutschen Mitglieder des Enterprise Europe Network.