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Regionalförderung

Sonderprogramm "GRW"

Die strukturschwachen Regionen Deutschlands wurden in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ebenfalls deutlich getroffen. Die wirtschaftlichen Strukturen in vielen Regionen (wenig exportorientierte Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe, wenige Großunternehmen) bewirkten zwar geringere Wachstumseinbußen, allerdings führte die Abhängigkeit der Regionen vom Bestand oftmals weniger Unternehmen zu hoher Anfälligkeit in der Krise.

Mit Auferlegung eines "Sonderprogramms GRW" im Rahmen ihres Maßnahmenpakets "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärke" (Konjunkturpaket I) reagierte die Bundesregierung auf diese Situation: Der "Normalansatz GRW" wurde um zusätzliche Mittel von 200 Mio. Euro aufgestockt ("Sonderprogramm GRW").

Die eingespielten Mechanismen der GRW führten dazu, dass die zusätzlichen Mittel zugunsten der Investitionstätigkeit schnell wirksam wurden. Im Jahr 2009 wurde ein erfreulicher Mittelabfluss generiert - trotz der Parallelität zu Konjunkturpaket I und II mit z. T. ähnlichen Förderschwerpunkten sowie insbesondere der Auflage der Ko-Finanzierung durch die Länder und auch der schwierigen konjunkturellen Entwicklung. Dies verdeutlicht, dass die GRW auch in Krisenzeiten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der strukturschwachen Regionen leistet.