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9.11.2017

Zinsgünstige Darlehen in Höhe von 537 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen und Kommunen

Bayern

Zinsverbilligte Darlehen in Höhe von rund 537 Millionen Euro für mittelständische Unternehmen und Kommunen können Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Finanzminister Dr. Markus Söder mittelständischen Unternehmen und Kommunen jetzt zur Verfügung stellen. Den Schwerpunkt bildet dabei die Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energien.

Die notwendigen Mittel für die zinsverbilligten Darlehen werden aus der Gewinnabführung der LfA Förderbank Bayern bereitgestellt. Die Darlehen werden insbesondere in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • 90 Millionen Euro sind vorgesehen für den "Energiekredit" und "Energiekredit Plus". Gefördert werden Maßnahmen von Klein- und Mittelbetrieben, die mit einer deutlichen Steigerung der Energieeffizienz verbunden sind, und zur Nutzung erneuerbarer Energien.
  • 270 Millionen Euro sind für den neuen "Energiekredit Gebäude" eingeplant. Hier werden Investitionen in die energetische Sanierung, die Errichtung oder der Ersterwerb energieeffizienter gewerblich genutzter Gebäude sowie Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und an der technischen Gebäudeausrüstung zur Verbesserung der Energieeffizienz gefördert. Bei diesem Programm werden erstmals auch Tilgungszuschüsse gewährt.
  • 40 Millionen Euro für Ökokredite, mit denen Investitionen gewerblicher Unternehmen für die Abwasserreinigung, Luftreinhaltung, Lärmschutz, Abfallwirtschaft, Ressourceneffizienz sowie Boden- und Grundwasserschutz unterstützt werden.
  • 8 Millionen Euro stehen für den "Infrakredit Energie" zur Verfügung. Damit werden Investitionen von Kommunen in die kommunale Infrastruktur zur Energieeinsparung und Umstellung auf erneuerbare Energieträger unterstützt.
  • 30 Millionen Euro für den Technokredit zur Unterstützung von Vorhaben, die den Einsatz neuer Technologien in Produkten und Produktionsverfahren ermöglichen.
  • 20 Millionen Euro, um Unternehmen bei Konsolidierungsvorhaben zu unterstützen. Mit diesen Darlehen wird Betrieben im Rahmen eines umfassenden Konsolidierungskonzeptes Hilfestellung gewährt. Gemeinnützige Kur- und Rehabilitationseinrichtungen werden wie bisher unter bestimmten Voraussetzungen gefördert.
  • 39 Millionen Euro sind für das Darlehensprogramm für Kommunen zur Förderung des Ausbaus der Breitbandinfrastruktur vorgesehen. Dieses wird zur Ergänzung des staatlichen Zuschussprogramms angeboten.
  • 40 Millionen Euro werden zur Verstärkung der regionalen Förderprogramme für die gewerbliche Wirtschaft bereitgestellt. Dabei werden insbesondere Investitionen gefördert, die Arbeitsplätze vorwiegend im ländlichen Raum sichern und schaffen.

Die Antragstellung für die einzelnen Darlehensprogramme erfolgt über die Hausbank. Weitere Auskünfte über die einzelnen Programme erteilt die LfA Förderbank Bayern in 80539 München, Servicerufnummer 0800/2124240 (kostenfrei) oder Internet: http://www.lfa.de.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie und des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat vom 8. November 2017