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9.10.2009

Neues Förderprogramm für innovative Existenzgründungen

Brandenburg

Ab sofort können bei der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) Anträge für ein neues Förderprogramm gestellt werden, mit dem das brandenburgische Arbeitsministerium verstärkt innovative Gründungsvorhaben fördert. Ab Oktober 2009 bis Ende 2011 stehen dafür Mittel in Höhe von 1,7 Millionen Euro zur Verfügung, die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen.

Eine Förderung beantragen können sowohl Existenzgründer/innen als auch jene, die ein innovativ ausgerichtetes Unternehmen übernehmen. Die Zuschüsse können zwischen 25.000 bis 100.000 Euro betragen, maximal 75 Prozent der Gesamtausgaben. Förderfähig sind investive und nicht-investive Maßnahmen - wie z.B. Anschaffungen für die Einrichtung eines Labors oder von hochwertigen Geräten, Baumaßnahmen mit einer Fördersumme bis zu 50.000 Euro oder Personalkosten zur Absicherung eines besonders innovativen Projekts.

Das Zuschussprogramm des Arbeitsministeriums mit einem Umfang von 1,7 Millionen Euro wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert. Insgesamt stehen Brandenburg aus diesem Fonds in der aktuellen EFRE-Förderperiode von 2009 bis 2013 rund 1,5 Milliarden Euro für die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zur Verfügung.

Die Vergabe der Fördermittel aus dem Zuschussprogramm erfolgt nach Maßgabe von Fördergrundsätzen. Nähere Informationen dazu gibt es unter http://www.masgf.brandenburg.de. Mit der Durchführung des Programms "Förderung von Existenzgründungen und Übernahmen von innovativ ausgerichteten Unternehmen" hat das Arbeitsministerium die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) beauftragt. Anträge können hier ab sofort gestellt werden. Die Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA), die Zukunftsagentur Brandenburg (ZAB) und die ILB begleiten das Programm inhaltlich. Unter http://www.ilb.de und http://www.innovationen-brauchen-mut.de können weitere Informationen zur Förderung abgerufen werden.

Quelle: PM der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) vom 2. Oktober 2009