Städte und Gemeinden, die ihre Energieerzeugung aus Solarwärme, Photovoltaik- oder Windkraftanlagen über elektronische Anzeigetafeln transparent machen, können hierfür einen Zuschuss beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen.
"Das BAFA hat ein einfaches und schlankes Antragsverfahren eingerichtet", hebt Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA hervor. "Der Zuschuss beträgt bis zu 2.400 Euro und deckt damit einen Großteil der Investitionskosten ab. Die Förderung gilt außerdem nicht nur für neue, sondern auch für bereits bestehende regenerative Anlagen."
Für Kommunen hat die Visualisierung große Vorteile: Mit Hilfe moderner Bildschirmtechnik können die Bürgerinnen und Bürger aktiv über den Beitrag ihrer Kommune an der Energiewende informiert werden.
Bisher galt das Förderprogramm nur für Schulen, Universitäten oder Kirchen. Durch die neue Richtlinie wurde es auf kommunale öffentliche Einrichtungen erweitert, so dass jetzt auch Displays in Rathäusern, Mehrzweckhallen, Stadien, Büchereien, Schwimmbädern, Feuerwehrgebäuden oder Krankenhäusern gefördert werden.
Die Antragsformulare sowie weitere Informationen zum Förderprogramm sind auf der Internetseite des BAFA unter http://www.bafa.de/ unter den Stichpunkten "Erneuerbare Energien" -> "Visualisierung" zu finden. Interessierte Kommunen können sich auch direkt von der BAFA-Hotline (0 61 96) 9 08-5 75 beraten lassen.
Grundlage für die Förderung sind die Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 20. Juli 2012 des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Quelle: PM des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vom 18. September 2012