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18.1.2017

Stärkung der Filmproduktion in Deutschland (Deutscher Filmförderfonds)

Bund / FFA Filmförderungsanstalt

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unterstützt die Produktion von Kinofilmen als Kulturgut in Deutschland. Gefördert werden die Herstellungskosten programmfüllender Kinofilme. Am 1. Januar 2017 ist eine neue Richtlinie in Kraft getreten. Zu den wesentlichen Änderungen zählt u.a.:

  • Eigenanteil des Produzenten: Die Berechnung des Eigenanteils richtet sich nach dem neuen FFG (§§ 63 und 64 FFG). Bei internationalen Koproduktionen ist bei der Berechnung des Eigenanteils der Finanzierungsanteil des deutschen Herstellers zugrunde zu legen.
  • Herstellerhonorar: Das Herstellerhonorar beträgt bis zu 2,5% der Herstellungskosten ohne vorherigen Ansatz der Gage, max. aber 125.000 EUR. Gleiches gilt für internationale Koproduktionen.
  • Selbstverpflichtungserklärung zur nachhaltigen, ressourcenschonenden Filmproduktion: Seit dem 1. Januar 2017 sind die Hersteller bei der Filmproduktion dazu aufgerufen, ökologische Belange zu berücksichtigen. Bei Antragstellung kann der Hersteller eine Selbstverpflichtungserklärung zur umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Produktion des Films abgeben.
  • Die Kosten für die ökologische Beratung zählen zu den zuschussfähigen Kosten.