Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
29.1.2016

Förder-Bilanz 2015: Über 1.000 kleine und mittlere Unternehmen gefördert

Hessen

Mehr als 1.000 kleine und mittelständische Unternehmen sind im vergangenen Jahr durch Programme der hessischen Wirtschaftsförderung unterstützt worden. Die Instrumente zur Förderung investiver Maßnahmen seien gut angenommen worden, so Landeswirtschaftsminister Tarek Al-Wazir bei der Vorstellung der Förder-Bilanz 2015 am 21. Januar 2016 in Wiesbaden. Es seien Investitionen von rund 350 Millionen Euro angestoßen und damit 14.000 bestehende Arbeitsplätze gesichert worden. Darüber hinaus habe die Förderung zur Schaffung von rund 1.100 neuen Arbeitsplätzen beigetragen. Die Förderpalette reichte dabei von direkten Zuschüssen im Rahmen der Regionalförderung über Kredite und Bürgschaften bis hin zu Beteiligungen des Landes.

Regionalförderung: Arbeitsplätze sichern und schaffen

Im Rahmen der Regionalförderung werden vor allem Investitionen, mit denen ein bedeutender Arbeitsplatzeffekt verbunden ist, angestoßen. Dazu stehen Zuschüsse aus Landes- und Bundesmitteln sowie teilweise in Kombination mit EU-EFRE-Mitteln bereit. Das Fördergebiet umfasst den Werra-Meißner-Kreis, den Kreis Waldeck-Frankenberg, den Vogelsbergkreis, den überwiegenden Teil des Landkreises Gießen sowie den östlichen Teil des Kreises Hersfeld-Rotenburg.

Kredite für Unternehmen und Gründer

Die Kreditförderung erfolgt im Wesentlichen über das Programm "Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen" (GuW) mit Krediten bis zwei Millionen Euro. Das Programm "Kapital für Kleinunternehmen" richtet sich mit Kreditbeträgen von 25.000 bis 75.000 Euro an kleine Unternehmen mit bis zu 15 sozialversicherungspflichtigen Mitarbeitern. Ergänzt wird das Kreditangebot durch das Programm "Hessen-Mikrodarlehen" mit Kleinkrediten von 3.000 bis 25.000 Euro.

Möglichkeiten der Bürgschaftsförderung

Die Bürgschaftsförderung erfolgt bei einem Bürgschaftsobligo bis 1,25 Millionen Euro über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BBH). Bürgschaften mit höherem Obligo werden als Landesbürgschaften von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) vergeben. Neben der klassischen Bürgschaft bietet die BBH auch die Bürgschaft ohne Bank (BoB) an. Gründerinnen und Gründer sowie bestehende Unternehmen ohne Hausbank können Bürgschaften direkt bei der BBH beantragen.

Vorübergehende Beteiligung

Die Förderung durch das Eingehen einer vorübergehenden Beteiligung durch die hessischen Beteiligungsfonds zielt darauf ab, Unternehmen bei Innovations- und Wachstumsvorhaben in allen Unternehmensphasen zusätzliches Eigenkapital zur Verfügung zu stellen. Ansprechpartner ist die BM H Beteiligungsmanagement Hessen mbH, die als der WIBank zugeordnete Tochter der Helaba für die verschiedenen vom Land unterstützten und initiierten Beteiligungsgesellschaften Anträge annimmt.

Quelle: PM des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung vom 21. Januar 2016