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29.1.2016

Energieeffizienz-Förderung des Landes Thüringen stark nachgefragt

Thüringen

Die im September 2015 durch das Thüringer Umweltministerium aufgelegte Förderung für Energieeffizienz in Unternehmen wird stark nachgefragt. Seit dem Start des Förderprogramms GREENinvest sind bereits 130 Anträge für Beratungen und Investitionen in Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Thüringer Aufbaubank eingegangen. Aus dem Programm wurden bereits 23 Investitionsvorhaben mit einer Gesamtförderhöhe von rund 1,7 Millionen Euro bewilligt. Gefördert wird damit unter anderem der Einsatz effizienter Pumpen und Beleuchtungssysteme oder die Nutzung erneuerbarer Energien in mittelständischen wie kommunalen Unternehmen. Gleichzeitig konnten 67 Anträge für Beratungsleistungen im Bereich Energieeinsparung und Energieeffizienz mit einer Gesamtförderhöhe von 600.000 Euro bewilligt werden.

Insgesamt liegen der Thüringer Aufbaubank derzeit 81 Anträge für Beratungen im Bereich Energieeffizienz und Energieeinsparung mit einer Gesamthöhe von rund 900.000 Euro und einem Förderanteil von 710.000 Euro vor. Für Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen und GreenTech-Innovationen liegen 49 Anträge mit einer Gesamtinvestitionshöhe von rund 6,1 Millionen Euro und einem beantragtem Zuschuss von rund 3,25 Millionen Euro vor.

Hintergrund

Im September 2015 wurde das Förderprogramm GREENinvest für mehr Energieeffizienz und den Einsatz von GreenTech-Innovationen in Unternehmen gemeinsam vom TMUEN, der Thüringer Aufbaubank und der IHK Erfurt gestartet. Damit wurde die seit 2011 bestehende Energieeffizienzförderung in Thüringen sowohl finanziell als auch inhaltlich ausgeweitet. Bis 2020 stehen aus dem Förderprogramm rund 59 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Die Antragstellung erfolgt über die Thüringer Aufbaubank (TAB). Weitere Informationen finden Sie in einem Merkblatt (PDF) der Thüringer Aufbaubank  und auf den Internetseiten der TAB.

Quelle: PM des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie und Naturschutz vom 27. Januar 2016