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5.2.2016

Förderrichtlinie Ausbildung 2016 tritt in Kraft

Bund

Am 1. Februar 2016 ist die Richtlinie des Bundesverkehrsministeriums über die Förderung von betrieblichen Ausbildungsverhältnissen zum Berufskraftfahrer oder zur Berufskraftfahrerin in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen in Kraft getreten. Damit können die Unternehmen ihre Förderanträge für Ausbildungsmaßnahme einreichen.

Die wichtigsten Änderungen im Vergleich zur vorangegangenen Förderperiode 2015 sind:

  • Analog zur Mautpflichtgrenze wurde die Gewichtsgrenze für die Zuwendungsberechtigung auf 7,5 Tonnen gesenkt.
  • Kleine Unternehmen bekommen ab der neuen Förderperiode 70 Prozent, Mittlere Unternehmen 60 Prozent und Großunternehmen 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten gefördert. Bisher wurde zwischen kleinen und mittleren Unternehmen nicht differenziert. KMU sind Unternehmen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Millionen Euro beläuft. Innerhalb der KMU sind kleine Unternehmen solche, die weniger als 50 Personen beschäftigen und deren Jahresumsatz beziehungsweise Jahresbilanz 10 Millionen Euro nicht übersteigt. Mit der Neuregelung wird der nach EU-Recht mögliche Förderrahmen voll ausgeschöpft.
  • Anträge können nur noch elektronisch über das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden: https://antrag-bvbs.bund.de.

Im Jahr 2014 wurden vom BAG ca. 1.170 Ausbildungsverhältnisse gefördert, im Jahr 2015 waren es ca. 1.830 Ausbildungsverhältnisse. Das Förderprogramm des BMVI ist Teil der sogenannten "Mautharmonisierungszusage" und wird aus den Lkw-Mauteinnahmen finanziert.

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Internetseite des BMVI: http://www.bmvi.de/Ausbildungsfoerderung.

Quelle: PM des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 1. Februar 2016