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3.3.2016

Wirtschaftsförderung Bremen zieht Bilanz für 2015

Bremen

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH hat am 2. März 2016 ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Mit Hilfe der WFB konnten rund 3.800 Arbeitsplätze in Bremen abgesichert oder neu geschaffen werden. Damit sind nach Angaben der betreuten Unternehmen privatwirtschaftliche Investitionen in den Standort von mehr als 130 Millionen Euro verbunden. Die Wirtschaftsförderer konnten 24 neue Unternehmen aus dem In- und Ausland in der Hansestadt ansiedeln, wobei die meisten ausländischen Ansiedlungen aus China kamen. Auch bei der Gewerbeflächenentwicklung vermelden die Wirtschaftsförderer Erfolge. Acht Hektar städtische Gewerbeflächen wurden erschlossen und 26 Hektar konnten an Unternehmen verkauft werden. Damit hat die WFB Erlöse von 10,4 Millionen Euro für Bremen erzielt.

Durch die nationalen und internationalen Ansiedlungen wurden nach Auskunft von Andreas Heyer, Vorsitzender der WFB-Geschäftsführung, 500 neue Arbeitsplätze geschaffen und Investitionen durch die Unternehmen von rund 29 Millionen Euro zugesagt.

Insgesamt hat die WFB im vergangenen Jahr mehr als 1.900 Beratungsgespräche mit Unternehmen geführt, im Rahmen der Gewerbeflächenverkäufe sowie als Kümmerer und Behördenlotse. Auch der Unternehmensservice Bremen - ein Gemeinschaftsprojekt der WFB mit mehreren Partnerinstitutionen - hat sich weiter erfolgreich etablieren können. So wurden hier 2015 für die WFB 770 Kundenkontakte gezählt, gegenüber 2014 war das eine Steigerung um rund 46 Prozent. Besonders stark nachgefragt waren dabei mit 540 Kontakten die Dienstleistungen des Einheitlichen Ansprechpartners, einer EU-Initiative zur Erleichterung behördlicher Genehmigungsverfahren.

Um bremische Unternehmen bei betrieblichen Innovationen zu unterstützen, hat die WFB im abgelaufenen Jahr 200 Innovationsberatungen durchgeführt und rund 100 Veranstaltungen zum Thema Innovation organisiert, an denen rund 2.600 Interessierte teilgenommen haben. Industrie 4.0 zählte 2015 in allen Clustern sowie in der Kreativwirtschaft zu den wichtigsten Querschnittsthemen in der Innovationsförderung. Unter anderem hat die WFB den Aufbau einer Kompetenzplattform Industrie 4.0 mit initiiert, mit der Fähigkeiten aus IT, Beratung und Forschung gebündelt werden sollen.

Bremen stellt eine Reihe von Förderprogrammen zur Verfügung, um Unternehmen auch finanziell erfolgreich unterstützen zu können. Die WFB und ihre Tochter BAB - Die Förderbank für Bremen und Bremerhaven - haben im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeinsam ein Projektvolumen von rund 22 Millionen Euro durch Fördermittel und Darlehen bewilligt. Insgesamt wurden 135 Anträge von Unternehmen nach passenden Förderprogrammen positiv beschieden. Zusammen haben Wirtschaftsförderung und Förderbank 539 Beratungsgespräche mit Unternehmern zu den Möglichkeiten einer finanziellen Förderung geführt.

Quelle: PM der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH vom 2. März 2016