Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
10.3.2016

Erasmus+ nimmt Fahrt auf

Europa

Die Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit im DAAD zieht für das vergangene Erasmus+-Jahr eine positive Bilanz: im Hochschuljahr 2014/2015 wurden mehr als 42.000 Studierende und Hochschulangehörige aus Deutschland über Erasmus+ gefördert. Dabei handelt es sich insgesamt um eine Steigerung von fast 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Neben den Auslandsstudienaufenthalten fördert Erasmus+ auch Auslandspraktika. Fast 7.500 deutsche Studierende machten von dieser Möglichkeit Gebrauch - rund 18% mehr als im Vergleichsjahr 2013/2014. Die Praktikantinnen und Praktikanten im Erasmus+-Programm nutzten den Qualitätsrahmen des größten Förderprogramms seiner Art, um zwei bis zwölf Monate in einem Unternehmen, einer Institution oder einer Nichtregierungsorganisation zu arbeiten.

Ebenso profitieren immer mehr Hochschulmitarbeiter von den Erasmus+-Fördermöglichkeiten beispielsweise durch Weiterbildungsmaßnahmen im Ausland.

Immer mehr Studierende aus Deutschland absolvieren eine Phase ihrer akademischen Qualifizierung im Ausland. Mit Erasmus+ sind knapp 38.000 Studierende zwischen drei Monaten und einem Jahr in Europa unterwegs.

Wie in den vergangenen Jahren gehen Erasmus-Studierende deutscher Hochschulen besonders gern nach Spanien, Frankreich und Großbritannien. Bei Praktikanten ist Großbritannien das beliebteste Gastland, gefolgt von Spanien und Frankreich. Hochschuldozenten lehren am häufigsten in Frankreich, Spanien und Polen. Bei Fortbildungen für Mitarbeiter von Hochschulen stehen Großbritannien, Spanien und Finnland an der Spitze.

Hintergrund

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) ist seit 1987 Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit in Deutschland. Seit 2014 sind die Bildungsprogramme der Europäischen Union unter dem Namen Erasmus+ zusammengefasst. Im Bereich der Hochschulen fördert Erasmus+ die Auslandsmobilität von Studierenden und Praktikanten ebenso wie Auslandsaufenthalte von Hochschuldozenten und Hochschulmitarbeitern.

Quelle: PM des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 8. März 2016