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24.3.2016

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg fördert Konditionen von stillen Beteiligungen für mittelständische Unternehmen

Baden-Württemberg

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg fördert mittelständischen Unternehmen für entgeltverbilligte stille Beteiligungen im Jahr 2016 mit 895.750 Euro. Förderschwerpunkt in diesem Jahr sind Projekte mittelständischer Unternehmen, die über ihr Kerngeschäft hinaus gesellschaftlich verantwortlich handeln und Maßnahmen der Corporate Social Responsibility (CSR) für ihre Beschäftigten und die Umwelt umsetzen.

Beispiele für dieses Engagement sind die Einrichtung eines Betriebskindergartens, die Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital des Unternehmens, Maßnahmen wie die Reduzierung von Emissionen oder die Umstellung auf besonders umweltfreundliche Verfahren und Materialien.

Wie schon in den vergangenen Jahren unterstützt das Land darüber hinaus Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen. Für viele Gründerinnen und Gründer sowie Betriebsübernehmerinnen und -übernehmer sind unzureichende Sicherheiten oder geringes Eigenkapital der Grund dafür, dass eine Unternehmensfinanzierung nicht zustande kommt. Gelingt es ihnen, ihr wirtschaftliches Eigenkapital zu erhöhen, erweitert sich ihr Kreditrahmen und sie verbessern ihre Bonität. Der Zuschuss des Landes ermöglicht ihnen den Zugang zu stillen Beteiligungen zu besonders günstigen Konditionen. Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH leitet den Zuschuss an die Unternehmen weiter.

Die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg ist eine öffentlich geförderte Beteiligungsgesellschaft. Sie unterstützt besonders Existenzgründungen und Übernahmen sowie Innovationen und neue Technologien. Die MBG ist mit 980 Beteiligungen der häufigste Beteiligungsgeber, obwohl sie nur in Baden-Württemberg tätig ist. Im vergangenen Jahr hat sie sich an 118 Unternehmen mit einem Volumen von 36,2 Millionen Euro beteiligt.

Quelle: PM des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg vom 18. März 2016