6.9.2017

Machnig: Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stärkt die Innovationsfähigkeit von KMU

Bund

Zum 1. September 2017 ist die neue Richtlinie der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kraft getreten. Das erfolgreiche Forschungsprogramm fördert damit auch zukünftig die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Staatssekretär Matthias Machnig: "Um mit neuen Trends mithalten zu können, ist die Forschung, die der Produktentwicklung vorgelagert ist, gerade für KMU wichtig. Da sie häufig die Finanzierung nicht selbst leisten können, setzt hier unsere Industrielle Gemeinschaftsforschung an. Sie eröffnet KMU im vorwettbewerblichen Stadium den Zugang zu praxisorientierter Forschung und stärkt so ihre Wettbewerbsfähigkeit. Die große Resonanz in der Wirtschaft gibt unserem Ansatz recht: Derzeit beteiligen sich über 50.000 Unternehmen, die in 101 Forschungsvereinigungen organisiert sind. Wir wollen, dass IGF-Projekte auch weiterhin den Kontakt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft vertiefen und zur Zukunfts- und Innovationsfähigkeit unseres Standortes beitragen. Daher verlängern wir die Förderlinie und wollen das Fördervolumen in den nächsten Jahren weiter anheben."

KMU, die an IGF-Projekten teilnehmen, müssen hierfür keine eigenen Forschungskapazitäten aufbauen und sind als Nutzer vollkommen von der Antragsbürokratie befreit. Das Programm trägt so dazu bei, die strukturellen Defizite von KMU bei der Forschung und Entwicklung auszugleichen.

Aktuell laufen 1.500 IGF-Projekte. Ihr Spektrum reicht von der Grundlagenforschung über experimentelle Entwicklungen bis zur industriellen Forschung. Das Programm steht allen Technologiefeldern und Branchen offen. Das BMWi stellt im Rahmen der IGF jährlich 169 Millionen Euro bereit. Es wird angestrebt, in den nächsten Jahren das Fördervolumen weiter anzuheben. Die neue Richtlinie hat eine Laufzeit bis 2021.

Weitere Informationen:

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 1. September 2017