Direktlink:
Inhalt; Accesskey: 2 | Hauptnavigation; Accesskey: 3 | Servicenavigation; Accesskey: 4
17.5.2018

Jahresbericht 2017: IFB Hamburg blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr zurück

Hamburg

Mit mittlerweile über 40 Förderprogrammen in den Themenfeldern Wirtschaft, Umwelt, Innovation und Wohnraum bietet die IFB Hamburg ein breitgefächertes Portfolio für die Menschen in Hamburg. 2017 lag das Zusagevolumen der IFB Hamburg bei knapp 900 Millionen Euro, die mehr als 3.000 Projekten zugutekamen.

Erfolgreiche Förderangebote

Der Bereich Wohnraumförderung war vor allem vom Neubau von bezahlbaren Mietwohnungen geprägt. Die IFB Hamburg hat mit 3.303 Neubaumietwohnungen erneut deutlich mehr als die geplanten 3.000 Wohneinheiten bewilligt. Insgesamt wurden für Neubau und Modernisierung Darlehen in Höhe von 608,5 Millionen Euro sowie Zuschüsse in Höhe von 170,3 Millionen Euro gewährt.

Im Geschäftsfeld Wirtschaft und Umwelt kann die IFB Hamburg Förder- und Finanzierungslösungen von der Existenzgründung bis zur Unternehmensnachfolge anbieten. Mit einem Fördervolumen von 107,4 Millionen Euro konnten 850 Vorhaben unterstützt werden.

Für den Innovationsbereich wurden Förderungen in Höhe von 10,6 Millionen Euro zugesagt. 24 junge, innovative Unternehmen wurden mit Zuschüssen und Beteiligungen in Höhe von 5,3 Mio. EUR gefördert. Von Zuschüssen für Forschung und Entwicklung im Rahmen von Verbundprojekten profitierten insgesamt 26 Hamburger Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Kontinuierliche Weiterentwicklung der Förderinstrumente

Die Förderinstrumente werden kontinuierlich den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Gemeinsam mit den Behörden entwickelt die IFB Hamburg regelmäßig neue Ideen für Angebote. Neben den großen Themen wie Wohnraum- und Wirtschaftsförderung werden u.a. Stipendien für die Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Mikrokredite für Existenzgründer, Zuschüsse für den Bau von Gründächern oder Schallschutzmaßnahmen sowie Unterstützung bei der Modernisierung von Sport- und Kulturstätten angeboten. Um die versprochene schnelle Hilfe für die Opfer der Ausschreitungen des G20-Gipfels in Hamburg zu leisten, stand die IFB Hamburg innerhalb weniger Tage für die Belange der geschädigten Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung und konnte kurzfristig die Regularien für die staatliche Unterstützung rechtskonform aufsetzen.

Universelle Anlaufstelle für Förderfragen

Die Förderlotsen der Beratungscenter Wirtschaft haben im Berichtsjahr fast 500 Interessenten beraten. In rund 50 Veranstaltungen wurde das Förderangebot nach zielgruppenspezifischen Themen aufbereitet, mehr als 3.500 Interessierte nahmen daran teil.

Der Jahresbericht (PDF) im Internet abgerufen werden.

Quelle: Pressemitteilung der Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB) vom 16. Mai 2018