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7.6.2018

Unterstützung für bayerische Gemeinden beim Flächensparen

Bayern

Das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr hat zwei neue Förderinitiativen für Gemeinden aufgelegt, die ihre Ortskerne attraktiver gestalten und Flächen sparen wollen. Mit der Initiative "Innen statt Außen" unterstützt der Freistaat Gemeinden beim Flächensparen. Er übernimmt 80 Prozent der förderfähigen Kosten für die Projekte und unterstützt dabei die Kommunen, ihren Ortskern oder ihre Stadtmitte zu beleben", so Bauministerin Ilse Aigner. Ziel ist es, leerstehende Gebäude und Brachen in Ortskernen zu revitalisieren, zum Beispiel durch Modernisierung und Instandsetzung. Hierfür stehen in diesem Jahr 75 Millionen Euro zur Verfügung. Besonders finanz- und strukturschwache Gemeinden erhalten eine Förderung von bis zu 90 Prozent.

Außerdem will das Landesbauministerium den Gemeinden mit Entsiegelungsprämien beim Rückbau von Brachflächen, übergroßen Verkehrsflächen oder mindergenutzten Gebäuden unter die Arme greifen. Mit dieser Förderinitiative zur "Flächenentsiegelung" unterstützt die Bayerische Städtebauförderung in bewährter Weise den öffentlichen Raum.  Die Gemeinden können ihre Brachflächen aufwerten und das Wohnumfeld mit neuen Grün- und Freiflächen attraktiver gestalten. Rund 25 Millionen Euro stehen hier ab sofort zur Verfügung. Im Jahr 2019 sollen die Mittel verstetigt werden.

Mit den beiden Initiativen der Staatsregierung können die Gemeinden neben der üblichen Städtebauförderung in Form von Bundes-, Landes- und EU-Mitteln für das Programmjahr 2018 noch zusätzliche Mittel für ihre geplanten Projekte abrufen.

Quelle: Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr vom 30. Mai 2018