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9.8.2018

Förderprogramm "Vorrang für duale Ausbildung" geht in die nächste Runde

Sachsen

Im März 2015 erfolgte der Startschuss für das Förderprogramm "Vorrang für duale Ausbildung". Das Programm setzt den Ansatz der Assistierten Ausbildung um und zielt darauf ab, insbesondere für junge Menschen mit Startschwierigkeiten die Chancen auf eine Berufsausbildung zu verbessern. Jugendliche und junge Erwachsene werden in eine reguläre betriebliche Ausbildung geführt und bei Bedarf auch während der Ausbildung begleitet.

Bisher läuft das sächsische Landesprogramm nach Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sehr erfolgreich. Rund 1.200 Teilnehmer haben bereits an den Projekten teilgenommen und das Interesse ist weiterhin hoch. Mehr als 60 Prozent der Teilnehmer haben inzwischen einen Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag in der Tasche, mehr als 40 Jugendliche haben ihre betriebliche Ausbildung bereits erfolgreich abgeschlossen.

Jetzt geht das Förderprogramm in die nächste Runde und wird verlängert. Das Staatsministerium startet im Rahmen des Förderprogramms einen weiteren Projektaufruf "Meilenstein Duale Ausbildung - Individuelle Wege zum Ziel". Interessierte Träger sind aufgerufen, ihre Projektvorschläge bis zum 28. September 2018 bei der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank (SAB) einzureichen. Die genauen Förderinhalte und -bestimmungen werden am 9. August im Sächsischen Amtsblatt und auf der Internetseite der SAB veröffentlicht.

Auch die Unternehmen sind aufgerufen, das Angebot zu nutzen. Ein Vorteil für beide Seiten: Unternehmen sichern ihren Bedarf an Fachkräften und bringen mit selbst ausgebildeten Nachwuchskräften frischen Wind in ihren Betrieb. Jugendliche hingegen haben mit einem Berufsabschluss bessere Chancen auf eine qualifizierte Beschäftigung, sind seltener arbeitslos und haben bessere Verdienstaussichten als ohne Berufsabschluss.

Die Projekte sind eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden gesetzlichen Übergangs- und Ausbildungsunterstützungsinstrumenten der Bundesagentur für Arbeit und greifen regional- oder branchenspezifische Unterstützungsbedarfe auf. Das Landesprogramm wird mit 11 Mio. Euro durch den Freistaat Sachsen und aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der SAB:

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 8. August 2018