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12.9.2018

Minister Pinkwart startet Initiative "IN4climate.NRW" für zukunftsfähige und klimaneutrale Industrie

Nordrhein-Westfalen

Wie kann die Industrie in Nordrhein-Westfalen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten, zusätzliches Wachstum erzeugen und gleichzeitig zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele beitragen? Die dazu nötigen Strategien wollen Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Wirtschaftsverbänden, Wissenschaft und Verwaltung in den kommenden vier Jahren unter dem Dach von "IN4climate.NRW" erarbeiten.

Industrieunternehmen, Wissenschaft und Landesregierung werden in sogenannten Innovationsteams daran arbeiten, neue Zukunftsvisionen und Wege für eine treibhausgasneutrale Produktion und die Herstellung klimafreundlicher Produkte zu erarbeiten. Neue Produktionsprozesse, durch die weniger Treibhausgase entstehen, können - auch vor dem Hintergrund steigender Preise für Emissionszertifikate - zu einem wichtigen Schlüssel für eine auch in Zukunft wettbewerbsfähige Industrie in Nordrhein-Westfalen werden. So könnten etwa bei der Stahlherstellung die anfallenden Prozessgase in Chemieprodukte umgewandelt oder Kokskohle durch Wasserstoff ersetzt werden, was den CO2-Ausstoß stark vermindern würde.

Unterstützung erhalten die Industrieunternehmen von der Landesregierung, die daran arbeitet, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen - und aus der Wissenschaft, die den Prozess begleitet.

Mit dieser neuen Initiative bündelt die Landesregierung die Kräfte, um Nordrhein-Westfalen zu einem zukunftsfähigen und langfristig klimaneutralen Industriestandort zu machen. Dazu wird die bisherige KlimaExpo.NRW, die Projekte ins Schaufenster stellte, weiterentwickelt: IN4climate.NRW soll gute Vorhaben anstoßen, die einen echten Beitrag zum Klimaschutz leisten, und dann auch bewerben. Die Finanzierung des zunächst auf vier Jahre angelegten und mit 16 Millionen Euro ausgestatteten Projekts (inklusive wissenschaftlicher Unterstützung) übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen. IN4climate.NRW soll Fördermittel von Bund und EU in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe für innovative Industrieprojekte mobilisieren.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.IN4climate.nrw.de

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen vom 11. September 2018