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11.1.2019

Berlin erreicht Jahresergebnis von 130 Mio. EUR im Bund-Länder-Förderprogramm der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW)

Berlin

Berlin hat im vergangenen Jahr im Bund-Länder-Programm der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) seine Länderquote von 130 Mio. EUR an ausgezahlten Fördermitteln in vollem Umfang erfüllt. Die Fördermittel werden für die Investitionsförderung der Unternehmen sowie von Maßnahmen der wirtschaftsnahen Infrastruktur eingesetzt.

Das Geld fließt zum einen in die Förderung von Berliner Unternehmen für Investitionen bei Neuansiedlungen bzw. dem Ausbau bestehender Standorte. Somit können Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Zum anderen investiert das Land in die Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur in Berlin. Dazu gehören die Erschließung von Gewerbeflächen, der Ausbau von Verkehrsverbindungen zur Anbindung von Gewerbegebieten sowie Investitionen in die touristische Infrastruktur.

Von den 130 Mio. EUR flossen fast 53 Mio. EUR in die Unternehmensförderung und über 77 Mio. EUR in Projekte zur Verbesserung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Mit den anteiligen Fördermitteln wurde ein Investitionsvolumen von rd. 400 Mio. EUR in Berlin realisiert.

Beispielhafte Projekte sind der Neubau des Oberstufenzentrums "Lise Meitner" in Neukölln, der Neubau der Salvador-Allende-Brücke in Köpenick, die Erschließung des Gewerbegebietes Gleislinse in Schönweide, die weitere Erschließung von Gewerbeflächen in Marzahn, die touristische Herrichtung der Erweiterungsflächen des Mauerparks sowie mehrere Fernradwege wie den Spreeradweg, den Havel-Radweg und die Dahlem-Radroute.

Ebenso wurden 130 Mio. EUR an Investitionszuschüssen für den Zeitraum 2019-2021 an Unternehmen und Infrastrukturträger zugesagt. Hier konnte Berlin seinen Landesansatz von 118 Mio. EUR durch die Übernahme von nicht benötigten Mitteln anderer Bundesländer um fast 10% (+12 Mio. EUR) erhöhen. Zu diesen neuen Projekten gehören der Neubau eines Gewerbezentrums auf dem Campus in Buch, der Neubau des Technologie- und Gründerzentrums FUBIC in Dahlem sowie umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen der Technologie- und Gründerzentren der WISTA in Adlershof.

Der Umfang der Unternehmensförderung steigt für die Folgejahre auf 87 Mio. EUR. Die Senatsverwaltung für Wirtschaft rät Unternehmen, ihre Investitionsplanung kurzfristig zu überdenken, um noch die höheren Fördersätze der Förderperiode bis 2020 zu nutzen. Ansprechpartner ist die Investitionsbank Berlin.

Quelle: Pressemitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom 8. Januar 2019