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22.2.2019

Berliner Startup Stipendium: Lösungen für zentrale gesellschaftliche Aufgaben und internationale Zusammenarbeit

Berlin

Neuer Call: Ab 18. Februar 2019 können sich Startup-Inkubatoren wieder um das "Berliner Startup Stipendium" bewerben. Um den aktuellen Herausforderungen einer wachsenden Metropole gerecht zu werden, sind die Programmschwerpunkte auf die Themenbereiche Nachhaltigkeit und Innovation fokussiert.

Mit dem Berliner Startup Stipendium wird die Entwicklung von Innovationen und die Internationalisierung der Berliner Wirtschaft gefördert. Mit den neuen Programmschwerpunkten soll das Berliner Startup Stipendium stärker auf die Lösung zentraler gesellschaftlicher und ökologischer Aufgaben ausgerichtet werden, so Wirtschaftssenatorin Ramona Pop. Bei der Projektauswahl werden vorrangig Vorschläge berücksichtigt, die nachhaltige, innovative technische Lösungen für zentrale gesellschaftliche Aufgaben und Politikfelder entwickeln: Smart City, Zukunftsorte/Innovationsstadtteile, Nachhaltige Stadtentwicklung, Energiewende, Elektromobilität, ÖPNV, Gesundheit, Ernährung, Kreislaufwirtschaft, Soziale Ökonomie, Behörden als (Start)Kunden, urbane saubere Industrie, Internationalisierung und transnationale  Zusammenarbeit.

Mit dem Berliner Startup Stipendium werden Gründerinnen und Gründer mit einem technologiebasierten Gründungskonzept im Rahmen von Gründungswerkstätten über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten unterstützt, sofern der bereits im Ansatz entwickelte Prototyp noch einer Weiterentwicklung bedarf, um den Markteintritt zu realisieren. In diesem Zeitraum erhalten die angehenden Startups Stipendien in Höhe von bis zu 2.000 Euro pro Person und Monat. In der aktuellen ESF-Förderperiode 2014 bis 2020/23 werden mit diesem Instrument 1.330 Gründerinnen und Gründer im Gesamtvolumen von knapp 40 Millionen Euro gefördert. Hiervon stehen für den aktuellen dritten Projektaufruf ca. 17 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Stipendium ermöglicht den Gründerinnen und Gründern die Nutzung technischer Labore und Räume der Hochschulen/außeruniversitären Einrichtungen und bietet ihnen das technische Equipment, das betriebswirtschaftliche Know-how sowie unterstützende Coaching- bzw. Qualifizierungsmodule.

Quelle: Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe vom 18. Februar 2019