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18.4.2019

BMVI fördert erstmals Radverkehrs-Professuren

Bund

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert erstmals Radverkehrs-Professuren. Konkret geht es darum, die Interessen von Radfahrerinnen und Radfahrern künftig noch stärker zu berücksichtigen - von der Infrastrukturplanung bis zur fahrradfreundlichen Gesetzgebung.

Gefördert werden Professuren zu Radverkehrsthemen aus den Fachrichtungen Ökonomie, Verkehrsplanung, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaften sowie Technik und Digitalisierung. Antragsberechtigt sind Hochschulen in öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Trägerschaft. Die Professuren sollen zum Sommersemester 2020 starten. Sie werden bis zu fünf Jahr lang gefördert - mit einem jährlichen Höchstbetrag bis zu 400.000 Euro je Professur.

Das BMVI startet das Förderprogramm "Stiftungsprofessuren Radverkehr" im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) 2020. Dieser zeigt Bund, Ländern und Kommunen - den jeweiligen Zuständigkeiten entsprechend - konkrete Maßnahmen auf, um den Radverkehr zu stärken: von der Verkehrssicherheit über Infrastruktur, Elektromobilität und Fahrradtourismus bis hin zur Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln. Mit den geförderten Professuren sollen Synergien genutzt werden, um den Nationalen Radverkehrsplan effektiv umzusetzen. Ziel ist eine interdisziplinäre Vernetzung.

Interessensbekundungen können bis zum 30. Juni 2019 per Mail gesendet werden an: nrvp@bmvi.bund.de

Weitere Informationen gibt es online unter: https://www.nationaler-radverkehrsplan.de/de/bund/foerderprogramm/foerderprogramm-nationaler-radverkehrsplan-2020 

sowie auf den Internetseiten des BMVI:

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 12. April 2019