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18.4.2019

Bundesumweltministerium stärkt Klimaschutz in Unternehmen

Bund

Die gemeinsame "Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz" hat bereits gute Beispiele für unternehmerisches Engagement hervorgebracht und wird nun fortgesetzt. Der vom Bundesumweltministerium geförderte Projektteil der Mittelstandsinitiative, der vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag durchgeführt wird, ist nun gestartet.

Drei große Themenbereiche stehen auf der Agenda: Digitalisierung, Mobilisierung und Qualifizierung. Ausgehend von einer Hemmnis- und Umsetzungsanalyse werden mittels Klimaschutzcoachings die Themen "digitale Klimaberichterstattung" und "EMAS" (Eco-Management and Audit Scheme) in Unternehmen vorangetrieben. Durch den Ausbau der Qualifizierung "Betriebliches Mobilitätsmanagement" und die Einführung von Mobilitätstestwochen werden für Unternehmen neue Anreize geschaffen, um zukünftig verstärkt auf nachhaltige Mobilität zu setzen. Und die "Energie-Scouts" werden weiter begleitet. Mehr als 6.000 Auszubildende haben bereits Klimaschutzprojekte in Unternehmen entwickelt. Zukünftig werden Klimaschutztage gemeinsam mit Berufsschulen in den Regionen durchgeführt, um noch mehr Auszubildende für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Die gemeinsame Initiative wird getragen von den vier Partnern: dem Bundesumweltministerium, dem Bundeswirtschaftsministerium, dem DIHK und dem ZDH. Finanziert wird das Projekt aus der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums und dem Energieeffizienzfonds des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Seit 2013 initiiert die Initiative bundesweit Projekte und Veranstaltungen. Auf diesem Weg werden kleine und mittlere Betriebe in Industrie, Gewerbe und Handwerk für die Themen Energieeffizienz und Klimaschutz sensibilisiert.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 17. April 2019