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19.6.2019

Landesbürgschaft für neu gegründete Wohnungsgenossenschaften, die Sozialmietwohnraum schaffen

Baden-Württemberg

Neu gegründete Wohnungsgenossenschaften, die sozial gebundenen Wohnraum schaffen, können in Baden-Württemberg ab sofort unterstützende Landesbürgschaften erhalten, wenn es an ausreichendem Eigenkapital fehlt. Ziel der Landesregierung ist es, durch Unterstützung von Genossenschaften den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beizutragen.

Diese Änderung führt zur Erweiterung der Fördermöglichkeit zugunsten von betroffenen, im sozialen Wohnungsbau engagierten Genossenschaften und letztendlich zugunsten von Sozialmietern. Nach einer entsprechenden Initiative des Landeswirtschaftsministeriums konnte diese jetzt per Erlass in das laufende Förderprogramm Wohnungsbau BW 2019 integriert werden. Die Bürgschaft kann damit die Risiken der Förderbank abfedern, die aus einer ansonsten mangelnden Absicherung von Förderkrediten resultieren.

Die Landesbürgschaften sind Teil des Arbeitsprogramms zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Einen wichtigen Baustein bildet darin das genossenschaftliche Wohnen. Die Bürgschaftsübernahme beruhe auf dem Prinzip des Gebens und Nehmens. Sie greife nur dann ein, wenn sozial gebundener Mietwohnraum entstehe, der damit der Gesellschaft wieder zugutekomme, so Landeswohnungsbauministerin Hoffmeister-Kraut.

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg vom 14. Juni 2019