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19.7.2019

13 Modellprojekte für Smart Cities ausgewählt

Bund

Jury wählt 13 Modellprojekte aus rund 100 Bewerbern. Die nächste Staffel startet voraussichtlich 2020.

Die Digitalisierung prägt mehr und mehr das Leben und die Struktur von Städten und Gemeinden. Deshalb hat sich die Bundesregierung im Koalitionsvertrag zum Ziel gesetzt, "Modellprojekte Smart Cities" zu fördern, in denen beispielhaft für deutsche Kommunen strategische und integrierte Smart-City-Ansätze entwickelt und erprobt werden sollen.

Insgesamt sollen über einen Zeitraum von zehn Jahren in vier Staffeln rund 50 Modellprojekte mit ca. 750 Mio. Euro durch den KfW-Zuschuss Modellprojekte Smart Cities - Stadtentwicklung und Digitalisierung (436) gefördert werden.

Mit dem Start des Programms hatten sich rund hundert Städte, Kreise und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben. Ausgewählt für die erste Staffel wurden Solingen, Ulm und Wolfsburg in der Kategorie 'Großstädte', Cottbus, Gera und Kaiserslautern in der Kategorie 'Mittlere Städte' sowie Grevesmühlen, Haßfurt, Süderbrarup und Zwönitz in der Kategorie 'Kleinstädte und Landgemeinden'. In der Kategorie 'Interkommunale Kooperationen und Landkreise' wurden die Kooperation Arnsberg, Olpe, Menden, Soest und Bad Berleburg und die Kooperation Brandis, Naunhof, Borsdorf, Großpösna, Belgershain, Parthenstein und Machern sowie der Landkreis Wunsiedel ausgewählt.

Nach Auffassung der Jury bieten in dieser ersten Modellprojektstaffel die ausgewählten Projekte in der Gesamtschau das größte Potenzial, dass möglichst viele Kommunen in Deutschland von den Erfahrungen und Erkenntnissen der Modellprojekte Smart Cities profitieren. Die Projekte sollen miteinander und beispielhaft erproben, wie die Digitalisierung in den Kommunen im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung nachhaltig und intelligent gestaltet werden kann.

Eine Bewerbung für die zweite Staffel ist voraussichtlich im Jahr 2020 wieder möglich.

Weitere Informationen finden Sie auf https://www.smart-cities-made-in.de/

Quelle: Pressemitteilung der KfW Bankengruppe vom 16. Juli 2019