Kurztext
Wenn Sie als unternehmensgetriebenes Konsortium ein regionales Innovationsökosystem zu einem internationalen Wertschöpfungszentrum weiterentwickeln wollen, können Sie Fördermittel beantragen. Das Programm fördert großvolumige Leuchtturmvorhaben und Katalysator-Projekte.
Volltext
Sie können eine Förderung erhalten, wenn Sie als Teil eines regionalen Innovationsökosystems ein international sichtbares Wertschöpfungszentrum aufbauen möchten. Der Bund unterstützt Sie dabei, wissenschaftliche Ergebnisse schnell in die wirtschaftliche Nutzung zu überführen.
Die Förderung konzentriert sich auf 2 zentrale Projekttypen:
- das Leuchtturmvorhaben: ein großvolumiges Kooperationsprojekt zur Profilschärfung und Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, das Sie unter maßgeblicher Beteiligung von Unternehmen umsetzen,
- die Katalysator-Vorhaben: ergänzende Pilotprojekte zur gezielten Beseitigung struktureller und regulatorischer Innovationshemmnisse.
Sie können die Förderung für einen Zeitraum von 4 Jahren erhalten. Nach 2 Jahren findet eine Zwischenbewertung statt. Dabei prüfen Experten Ihre erreichten Meilensteine, insbesondere beim technologischen Fortschritt, beim Abbau von Innovationsbarrieren und bei der Mobilisierung privater Mittel. Wenn Sie diese Meilensteine nicht erreichen, kann die Förderung vorzeitig beendet werden.
Als Konsortium müssen Sie zusätzliche finanzielle Mittel in mindestens gleicher Höhe der Bundesförderung mobilisieren. Diese Beiträge privater und gegebenenfalls regionaler öffentlicher Partner weisen Sie durch verbindliche Erklärungen nach.
Für das Leuchtturmvorhaben steht ein jährliches Budget von rund 18 Millionen EUR (18.000.000 EUR) pro Hightech Space zur Verfügung. Für die Katalysator-Vorhaben erhalten Sie bis zu 2 Millionen EUR (2.000.000 EUR) pro Jahr. Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss.