Kurztext
Wollen Sie als Akteur aus Wirtschaft oder Wissenschaft ein Fusionskraftwerk entwickeln? Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert themenspezifische Hubs für die Fusion mit bis zu 30 Millionen EUR (30.000.000 EUR).
Volltext
Sie sind ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, eine Hochschule oder eine Forschungseinrichtung? Dann können Sie eine Förderung für „Hubs für die Fusion“ erhalten. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) bündelt mit diesen Zentren Kompetenzen für Fusionskraftwerke.
Es gibt 3 thematische Schwerpunkte für die Hubs. Diese sind
- die Laserfusion,
- die Magnetfusion mit Fokus auf den Stellarator sowie
- der Brennstoffkreislauf samt Materialentwicklung.
Sie können in diesen Bereichen Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen. Auch das Hub-Management wird gefördert.
Die Art der Berechnung hängt von Ihrer Organisationsform ab:
Wenn Sie ein Unternehmen sind, berechnet sich die Förderung auf Kostenbasis (AZK). Der Zuschuss richtet sich also nach Ihren zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Sie müssen sich in einem Verbundprojekt meist mit mindestens 25 % an den Kosten beteiligen.
Wenn Sie eine Hochschule oder Forschungseinrichtung sind, berechnet sich die Förderung in der Regel auf Ausgabenbasis (AZA). Hierbei sind Ihre projektbezogenen Ausgaben die Grundlage. Das Ministerium kann diese Ausgaben zu 100 % fördern. Führen Sie als Hochschule ein nichtwirtschaftliches Forschungsvorhaben durch, erhalten Sie zusätzlich eine Projektpauschale. Diese beträgt 20 % der geförderten Ausgaben.
Zentrale Voraussetzung ist, dass Sie mit Partnern in einem Verbund zusammenarbeiten. Sie erhalten die Förderung als nicht rückzahlbaren Zuschuss.